Astralion – Outlaw

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Published on Mai 25, 2016 with No Comments

Band: Astralion
Titel: Outlaw
Label: Limb Music
VÖ: 06. Mai 2016
Genre: Melodic Power Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Lazer

Hui, brandheißes Songmaterial bringt der Wind aus dem Norden in unsere Redaktion. Astralion aus Finnland beehren uns dieser Tage mit ihrem zweiten Werk “Outlaw”. Nach ihrem Erstlingswerk “Astralion” aus dem Jahre 2014, möchte die Truppe an vorangegangene Erfolge anknüpfen, wenn nicht sogar noch eine Schippe drauflegen.

Quantitativ haben Astralion auf ihre neueste Scheibe, im Gegensatz zum Vorgänger, einen Track weniger gepackt. Dennoch dürfen sich die Power Metal Fans hier über zehn Tracks mit einer Gesamtspielzeit von knapp 59 Minuten erfreuen.

Qualitativ haben es Astralion auch geschafft, ihren Debüt-Output noch zu toppen. Die Finnen besitzen die Fähigkeit, den Hörer fast eine ganze Stunde von Anfang bis zum Ende zu fesseln. Die Tracks sind absolut toll komponiert und verfügen neben Eigenständigkeit und Individualismus auch über sehr ausgeprägte Detailverliebtheit. Hier bleibt nichts dem Zufall überlassen oder einfach mal so halb dahingestellt. Nein, “Outlaw” besitzt definitiv Hand und Fuß.

Astralion kreieren auf ihrer neuen Scheibe wunderbare Atmosphären, die den Hörer sofort begeistern. Die Finnen bauen auf die Intonierung mit breiten Chören und verbauen voluminöse Melodiebögen. Garniert mit ausgefeilten Keyboards, unterstreichen die treibenden Drums die absolut rasenden Riffs.

Langeweile? Nein, diese will sich auf “Outlaw” keinesfalls einstellen, viel zu abwechslungsreich präsentiert sich dieses fantastische Rund. Die Scheibe verfügt über Hymnen, genauso wie über richtig peitschende Power-Hämmer, ja sogar eine Semi-Ballade findet noch Platz auf dem Longplayer.

Mein Fazit: Astralion machen mit “Outlaw” einfach nur alles richtig. Das Album punktet nicht nur mit wahnsinnig eingehenden Melodien und tollen Arrangements, sondern weist neben dem Gefühl und den Blick fürs Detail auch noch massenhaft Power und Geschwindigkeit auf. Selbst keine eingefleischten Power Metal Fans können hier Gefallen dran finden.

Tracklist:

01. Deathphone – Final Destinatino
02. Black Adder
03. Sacrificed & Immortalized
04. Be Careful What You Wish For
05. Nightmares Never Give Up
06. Wastelands Of Ice
07. The Outlaw
08. Ghosts Of Sahara
09. Heading West
10. The Great Palace Of The Sea

Besetzung:

Ian E. Highhill – Vocals
Hank J. Newman – Guitars
Thomas Henry – Keyboards
Dr. K. Lundell – Bass
Arnold Hackman – Drums

Internet:

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