Band: Bailey
Titel: Long Way Down
Label: Frontiers Music SRL
VÖ: 2014
Genre: AOR, Melodic Rock, Hard Rock
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Nach dem vor gut 6 Monate künstlerischen doch sehr bekrittelten Three Lions-Projekt ist Nigel Bailey wieder zurück. Dieses mal aber mit seinem ersten Soloalbum „Long Way Down“. Gleich vorweg, hier braucht man gar nichts anderes erwarten, als leichten, typisch AOR, der durchwegs britische Züge aufweist. Ein durch und durch individuelles Soundesign wurde dabei gezaubert. Man serviert uns das Häppchen des AOR sehr gut aufbereitet und die Produktion wurde doch eher mit rauen Ecken und Kanten versehen, was dem Ganzen einen sehr guten Touch verleiht. Für jene welche mit dem Three Lions Sound nichts anfangen konnten, dürfte der Rundling durchwegs eine Überraschung bringen. Im Gegensatz zu den bereits genannten sehr schroffen Attitüden ist der Klang schwerer als der Three Lions Albums. Teilweise klingt das Machwerk sehr W.E.T. oder FM orientiert angelehnt und wer eben mit genau diesen Bands seine helle Freude hat, wird auch mit dem vorliegenden Rundling viel Freude haben. Stimmungsmäßig wird da eher schlichtere Kost durchgezogen. Dies heißt man bleibt auf der gestarteten Geschwindigkeitsebene und darf somit nicht viel Überraschung, was das Soundgefühlt betrifft erwarten. Dies macht die Truppe rund um den Mastermind und Sänger mit dem doch sehr vielfältigen Soundklang gut. Eine durch und durch sehr gute Vermischung. Man mag zwar jetzt nicht den AOR Bereich revolutionieren, allerdings bringt man etwas frischen Wind ins Geschehen. Freilich versieht man den Dienst auf einem sehr harten Businesspflaster und hier mitzuhalten verlangt etwas mehr, dennoch legt man mit dem Debüt durchwegs einen Mittelplatz ein.

Fazit: Im Gegensatz zum Three Lions Projekt dürfte dieser Rundling deutlich besser aufgenommen werden. Der totale Durchbruch ist der Silberling allerdings auch nicht. Etwas mehr durchgreifende Soundfragmente das Gefühl betreffend hätte ich durchaus erwartet. Demgegenüber steht aber eine superbe, nicht plätschernde, zu glatt polierte Produktion.

Tracklist:

01. Feed The Flames
02. In The Name Of The King
03. Dirty Little Secret
04. Bad Reputation
05. Stay
06. Somewhere In Oslo
07. Long Way Down
08. Spend The Night
09. Love Falls Down
10. Ticket To Yesterday
11. Dirty Angel

Besetzung:

Nigel Bailey (voc, guit & bass)
Mario Percudani (guit)
Alessandro Mori (drums)
Alessandro Del Vecchio (keys)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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