Band: Bastard
Titel: Solitary Game
Label: Selfreleased
VÖ: 2013
Genre: Hardrock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Bastard da sollte es eigentlich klingeln. Dennoch ist hier gleich eine Verwechslungsgefahr mit der Death Metal Truppe aus demselben Land greifbar. Hierbei handelt es sich aber nicht um das Death Kommando, nein sondern um eine Mitte der Neunziger gegründete Hardrock Combo aus dem Saarland. Als Inspirationsquelle nennen die Jungs Thin Lizzy, AC/DC, Rose Tattoo, Motörhead, Led Zeppelin, Iron Maiden und so weiter und da lässt es gleich das Old School Herz höher schlagen. Ganz schön große Töne die man hier spuckt. Unglaublich dass man dies aber nicht leichtfertig tut, sondern durchaus mit einem Verstand hierbei die genannten Einflüsse vereint. Recht erdig und teilweise immer mehr in den Heavy Rock Bereich tendierend wird dabei eine saubere Melange gezaubert. Ganz besonders sticht hierbei die Mischung aus Thin Lizzy und Iron Maiden heraus und das durchaus qualitativ hochwertig, sodass Fans der beiden Bands hier eine deutsche Mischung genießen können die es in sich hat. Sicherlich mögen einige Linien schon allseits bekannt sein, dennoch haben die Saarländer eine Spieltechnik drauf, welche eben dem Ganzen eine erfrischende Sahnehaube aufsetzt. Zwischen Rock’n’Roll, Hardrock und dem frühen Heavy Metal wird Querbeet ein eine Gebräu geliefert das zu entzücken vermag. Eine Lehrstunde dieser Richtungen? Durchaus und so machen die wechselnden Songs sehr viel Spaß und wirken nicht lustlos eingespielt oder gar zu arg Cover/Hommage lastig. Sicherlich sind Parallelen dabei, jedoch bietet der Trupp hier nur eine glanzvolle Mischung und diese Mixtur geht dem Freund der genannten Größen sehr gut ins Gehör. Selten erlebt man Bands, welche es mit Verstand schaffen Ingredienzien von alten Hasen wie eben den eisernen Jungfrauen und Thin Lizzy zu bieten ohne dabei zu arg in diesen Bereich zu schlittern. Bastard schaffen es locker dieses Manko abzuwehren. Die Saarländer haben auch einen leichten Facettenreichtum drauf, welcher ebne auch die Stücke sehr farbenfroh rüber bringt und somit kann von einem lieblosen Nacheifern niemals die Rede sein.

Fazit: Man mag zwar jetzt nicht die Metal/Rockwelt revolutionieren, allerdings bietet man durchaus ein Hörvergnügen und dies biete einen länger wehrenden Spaß vor dem Player.

Tracklist:

01. Nothing Else to Say
02. Everyday
03. Fight Time Ahead
04. Hank, Are You Alright?!
05. Broken
06. Bunker Hill
07. The Last to Know
08. Fading Away
09. Praying to the Sun
10. Solitary Game
11. Six Cups of Rebel Blood

Besetzung:

Frank Becker (voc, guit & harp)
Dirk Gauer (guit)
Stiwie (bass)
T. (drums)

Internet:

Bastard Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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