Band: Bathsheba
Titel: Servus
Label: Svart Reords
VÖ: 24.02.2017
Genre: Doom Metal
Bewertung: 4/5
Written By Gunther

bathsheba - servus album artwok, bathsheba - servus cover artwork, bathsheba - servus album cover, bathsheba - servus cd coverAlle Fans von langsamen, okkulten, doomigen Klängen aufgepasst! Mit „Servus“ präsentieren uns die belgischen Newcomer von BATHSHBA ihr Debütwerk. Nachdem die Band im Oktober 2014 in Eigenregie ein Demo veröffentlichte, wurde Svart Records auf die female – fronted Doom Rocker aufmerksam. Im Mai 2015 veröffentlichte das Label die EP „The Sleeples Gods“ und nun liegt uns also ihr sechs Tracks umfassendes Debutalbum vor. Wie bereits angedeutet steht eine Dame hinter dem Mikrofon der Belgier: Michelle Nocon (ex – SERPENTCULT, LEVIATHAN SPEAKS und DEATH PENALTY) versteht es, die Lyrics sehr eigenständig zu interpretieren. Die cleanen Vocals werden immer wieder in einer hysterischen Art und Weise vorgetragen. Hier ein wenig rauh und aggressiv bzw. verzweifelt, da ein bisschen okkult und geheimnisvoll. So bestechen die Lyrics in ihrer Einzigartigkeit durch einen etwas schizophrenen Eindruck. Der Opener „Conjuration Of Fire“ beginnt mit einem gesprochenem Sample, bevor die Gitarren einsetzen. Diese strömen zäh wie Lava aus den Boxen und bahnen sich erbarmungslos den Weg in unsere Gehörgänge. Die Musik vermittelt eine enorm geheimnisvolle und düstere Stimmung. Das darauffolgende „Ain Soph“ überrascht mit seinem schnellen, schwarz-metallischen Anfang, bevor der Song wieder auf das übliche Tempo gedrosselt wird. Ebenso unerwartet kommt in dieser Nummer ein Saxophon vor, was aber sehr gut ins musikalische Schema passt. Mit dem zehn-minütigem „Manifest“ folgt der längste und zugleich wahrscheinlich stärkste Titel auf „Servus“. Mein persönlicher Anspiel-tipp, einfach zurücklehnen, anhören und genießen. „Manifest“ ist noch eine Tick langsamer und kriecht förmlich aus den Boxen. Etwas rhythmischer geht es mit „Demon 13“ weiter, bevor mit „The Sleeples Gods“ ein Song folgt, der bereits auf der Demo und der EP veröffentlicht wurde. Feierlicher, beschwörender Gesang leitet das finale „I At The End Of Everything“ ein und beschließt ein ziemlich ausgewogenes, starkes Debüt der belgischen Doom – Newcomer BATHSHEBA.

Tracklist:

1. Conjuration of Fire
2. Ain Soph
3. Manifest
4. Demon 13
5. The Sleepless Gods
6. I at the End of Everything

Besetzung:

Michelle Nocon – Vocals
Dwight Goossens – Gitarre
Ralf Meukens – Bass
Jelle Stevens – Drums

Internet:

Bathsheba @ Facebook

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