Band: BATTLESWORD
Titel: BANNERS OF DESTRUCTION
Label: Selfrelease
VÖ: 01.04.2016
Genre: Viking Metal/Melodic Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Mayhemer

Seit 1999 halten BATTLESWORD die Fahne des Melodic Death Metal am Niederrhein hoch
und sorgen mit ihren kraftvollen Songs bei Konzerten regelmäßig für ausgiebige Nackenschmerzen bei den Fans. Seit der Gründung der Band wurden insgesamt zwei Demos und ein Album über Black Attakk Records veröffentlicht. Die neue Scheibe “ Banners of Destruction“ wurde jetzt aber in Eigenregie und Eigenvertrieb auf den Markt losgelassen. Warum? Für die Vorbereitung des zweiten Albums hat die Band sich viel Zeit gelassen. Wahrscheinlich zu lange für das Label. Was solls. Verdient man eh mehr, ohne Deal. Im Dezember 2015 konnte das langerwartete neue Werk „Banners Of Destruction“ fertiggestellt werden, das Battlesword wieder in alter Stärke zeigt.

Warum dann die Veröffentlichung bis zum April 2016 gedauert hat, kann ich leider an dieser Stelle auch nicht sagen. Die Songs wurden ja schon das ein und/oder andere Mal seit letztem Jahr live präsentiert und kamen bei den Fans ordentlich fett an. Dementsprechend groß war die Vorfreude auf das Material in gepresster Form und die Erwartungshaltung der Fans.

Kann „Banners of Destruction“ auch in runder Silberling – Form eine gute Figur machen und für, wie mein Kollege Robert so treffend meinte, „nichts als verbrannte Erde“ sorgen? Ja, dass kann es, denn der neue Streich erinnert zwar immer noch an Amon Amarth, aber ein Klon ist die Band nun hochoffiziell nicht mehr.Dazu folgendes: Es wird immer Bands geben, die aufgrund deren Stils an eine Band erinnern oder fast gleich klingen. Das ist dann eben genau der Stil der Band. Vergleiche werden sowieso dauernd gezogen und die angesagteste von all diesen gleichklingenden Bands hat dann eben das Vorrecht auf das Genre und dann wird es eben schwierig aus dem Schatten zu treten. Das wird es eben immer geben. Somit folgendes: Battlsword klingen ähnlich, haben aber nun eines geschafft: Sie klingen abwechslungsreicher innerhalb ihrer Genregrenzen. Sehr gut! Setzen!

Das Songwriting gestaltet sich durch die Zugabe von klassischen Heavy Metal Riffs durchaus variabler und hält den Spannungsbogen dadurch durchgehend hoch. Natürlich wurde auch auf diesem 11-Tracker die Abrissbirne hochgehalten, die treibenden Drums erneut stark eingesetzt und die Melodien bis zur Perfektion in die Tracks eingearbeitet. So entsteht einfach eine wirkungsvolle Mischung aus mehreren Metal- Stilen, die perfekt miteinander verwoben wurden. So klingt „Banners of Destruction“ wie ein Soundtrack zur epischen Schlacht um die Krone Schottlands, angeführt von McBeth gepaart mit der Moderne heutiger Anti-Kriegs- Gesänge. Daumen hoch! Rock on

Tracklist:

01. Spirit to the Flesh 04:21
02. The Unnamed Magic 03:52
03. Banners of Destruction 04:28
04. Grave New World 04:26
05. The Silence of Victory 02:12
06. Tongues of Hatred 04:47
07. Bloodlust Symphony 04:31
08. Left for the Vultures 05:19
09. Enemy Devine 04:14
10. Where Demons Awake 04:54
11. There Will Be Blood 04:15

Besetzung:

Axel (voc.)
Ben (bass)
Jürgen (guit)
Björn (guit)
Andreas (drums)

Internet:

Battlesword Website

Battlesword @ Facebook

Battlesword @ Reverbnation

Battlesword @ YouTube

Share.

About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und Under The Bloodred Sun mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on