Band: Bullet For My Valentine
Titel: Temper Temper
Label: Sony Music
VÖ: 2013
Genre: Modern Metal, Metalcore
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Time To Explode werden sich schon viele Bullet For My Valentine Freunde denken. Recht lange hatten diese ja warten müssen, bis die Waliser Boys wieder auf der Bildfläche erschienen sind. Temper, Temper nennt sich der neueste Output, welcher am 08. Februar via Sony Music erscheinen soll. Da wollen wir uns doch schon mal rein hören und euch einen Einblick in das Album geben. Gut mit dem letzten Album war ich persönlich zu stark überfordert, zu wenige Knackpunkte legte man da auf den Tisch. Mag wohl die holde Frauenwelt mehr überzeugt haben, doch auch dieser war es mit der Masse zu lauwarm was da auf den Tisch gelegt wurde. Dies soll sich nun mit dem neuesten Output wieder ändern. Back to the Roots? Das bisher gehörte lässt alle Schlüsse zu. Ob dies nun ein Schritt zurück ist oder auch nicht will ich nicht beurteilen, bis zu einem gewissen Ausmaß durchaus nachvollziehbar. Sicherlich baut man auch Anno 2013 nicht auf einen unausgegorenen Underground Sound, dennoch wurden etliche Druckmomenten aus dem Konzept genommen. Frech ist man nach wie vor und zwar rotzfrech und dass nimmt man ihnen erneut durchaus ab. Ganz klar und dafür sind sie Waliser ja berühmt, hat man den wegweisenden Sound (auch für viele Nachwuchskapellen) auch dieses Mal dabei, wenngleich die Truppe deutlich gereifter wirkt. Zurück zu alten Härtestrecken? Nur bedingt, denn die wilde Sau lassen sie auch im neuen Jahr nicht unbedingt vollends raus. Sicherlich gibt es Zick härtere Momente, selbige wurden aber deutlich mehr in den Hintergrund gedrängt. Das man sich dabei nicht selbst verrät ist klar und so kann man eben nur von einem gewissen Schritt in die Härteliga sprechen. Unverkennbar sind auf ein Neues die Linien zwischen Härte aller Facetten (Old School als auch Moderne) und den satten Melodiespielereien. Wenngleich man etwas mehr auf den klaren Sound baut klingt man nicht zu glatt poliert, wie man es eben auf dem Vorgängeralbum getan hat. Für mich wohl der Favorit auf dem Album ist auch der gleichnamige Titeltrack, selbiger ist einfach wirklich Back to the Roots, wenn auch nicht das Aushängeschild für das komplette Album. Wie auch immer die Vibes passen und alte Fans wird man sicherlich auch mit der neuen Langrille nicht enttäuschen. Eher im Gegenteil weiterhin wird die Fraktion ordentlich mit dem typischen Sound den sie lieben verwöhnt. Wenn man auch nicht komplett zurück zu den alten Wurzeln kehrt, kann man dem Silberling doch was abgewinnen. Für meinen Teil hat man gute Weichen gelegt, um eben aus dem etwas seichten Wasser zu entfliehen und das ist ihnen geglückt. Allessamt zusammen gerechnet kann sich der BFMV Fan sich das Album blind kaufen. Die Nu bzw. Modern Metaller werden und das ist meine Empfehlung sich wohl eher vorher etwas reinhören müssen und dann erst entscheiden ob sie das Album sich in den Einkaufskorb legen.

Fazit: Es sei wie es sei. Bullet For My Valentine sind nach einer längeren Durststrecke zurück und das mitgebrachte Album kann allen Maßstäben entsprechen, auch wenn es nicht komplett an die Glanztat eines bahnbrechenden „The Poison“ anknüpfen kann.

Tracklist:

01. Breaking Point
02. Truth Hurts
03. Temper Temper
04. Pow
05. Dirty Little Secret
06. Leech
07. Dead To The World
08. Riot
09. Saints n Sinners
10. Tears Don’t Fall (Part 2)
11. Livin Life (On The Edge of A Knife)

Besetzung:

Matthew “Matt” Tuck (voc & guit)
Michael “Padge” Paget (guit)
Michael “Moose” Thomas (drums)
Jason “Jay” James (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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