Band: Burning Rome
Titel: The New Era Begins
Label: Underground Symphony
VÖ: 08.04.16
Genre: Metal/Alternative Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Eine Horde wild-gewordener Affen als Einleitung zu verwenden ist ja schon so eine Sache. Sind die Jungs von Burning Rome wirklich vom Affen gebissen? Nein ich denke mal aufgrund des Titels und den Planet der Affen Filme kokettieren die Jungs nur eben mit dieser Thematik. Als Alternative Metal wird uns deren Werk angepriesen. Nun gut sicherlich mögen viele Einflüsse und Ansätze aus diesem Genre kommen, aber unterm Strich klingt man wohl eher wie eine Progressive Power Metal Fraktion der modernen Art und Weise. Auch keine schlechte Vorstellung, denn mit der vorliegenden Leistung kann man durchaus gute Akzente setzten.

Die Abwechslung wurde gut gesetzt und das geht auch an sich sehr eingängig ins Gehör. Man sieht sich eben selbst nicht als stupide Vorlegung gewisser Metal Tatsachen, sondern will viel Eigenständigkeit ins Konzept bringen. Ist gelungen einerseits, anderseits erinnert man an viele Bands größeren Status, welche dies auch machen. Hier ist eindeutig bei den Jungs aus Torino noch etliches nach oben hin offen. Dennoch und das steht für die Band, man offeriert ein frisches Spiel und dies hämmert, auch aufgrund der tollen Produktion gewaltig auf unsere Trommelfelle.

Die Vermischung der urtypischen Power Metal mit modernen Akzenten wird den Traditionalisten nicht sonderlich erfreuen. Jene die aber Melodie brauchen und auch mit modernen Aspekten ihr Auslangen haben werden bei diesen Jungs durchaus vollends auf ihre Kosten kommen. Es mögen zwar etliche Soundarrangements und Vibes etwas bekannter vorkommen, aber die Herrschaften sind sehr gut eingespielt und wissen einfach, wie man etwas frischen Wind ins Geschehen bringt.

Fehlt nur mehr der oftmals von mir geforderte Frontmann und den hat man im Line Up. Der Junge ist irgendwo zwischen Tim Ripper Owens und Konsorten angesiedelt. Dazu veredelte er mit seiner Kehle eben gekonnt die Songs.

Fazit: Die Jungs mögen jetzt nicht der Alternative Act an sich sein. Dennoch als moderne, sehr progressive veranschlagte Power Metal Formation kann man sicherlich alsbald viele Herzen erobern. Ausbaufähig, aber schon mit vielen guten Ansätzen gespickt.

Tracklist:

01. In Hoc Signo Vinces
02. Silence And Me
03. Lonely Boy
04. Never Never
05. The Art Of Bleeding
06. Into Shadows
07. Who Do You Think We Are
08. The Second Wave
09. The Same Old Story
10. Gravity
11. This Is The Place

Besetzung:

Beppe ‚Jago‘ Careddu (voc)
LuKo (guit)
Six (guit)
Nicola ‚Nic13‘ Baglivi (bass)
Marzio Francone (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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