Band: Church of the Dead
Titel: Vol.4 Meet Me In The Tomb
Label: Nightlust Records
VÖ: 2014
Genre: Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Beim finnischen Death Metal, als auch Thrash Metal gibt es immer zwei Seiten des Schwertes. Entweder es handelt sich hierbei um die verschönerte, mit vielen Melodien gespickte Variation, oder einfach um die etwas rumpeligere, knarzende, mit etlichen Punk Attitüden versehene. Letzteres trifft auf die Kollegen von Church of the Dead zu, welche euch mit dem im August erschienenen Album genau das in bester und sehr True lastigen Manier vorlegen. Die Verstrebungen sind sehr gut gelungen, nur muss man halt mit dieser Art der Vermischung was anfangen können. Man greift sicherlich auf ein amtliches Old School Flair zurück, nur überstrapaziert man uns nicht was die Produktion betrifft. Dies heißt, im Falle anderer Formationen würde dies wie mit einem alten Kassettenplayer aufgenommenes Album klingen. Diese Finnen haben dies doch etwas anders veranlagt und dennoch strotzen sie nur so vor Spirit und das kann man auch mit guten Produktionen und beweist somit das man das Ganze nicht zu wild in die Garagenaufnahme drängen muss. Die Growl und Shout Duettgesänge, wie auch Duelle sind sehr gut gelungen und vor allem der Shouteinsatz klingt wutentbrannt und steckt einfach an. Sicherlich ist der Growlbeitrag auch nicht wirklich der beschwichtigende, nur der knarzige, teils Guturale Einsatz des Kreischers ist einfach wirklich zum Fürchten. Die Rhythmik mag zwar etwas simpler gestaltet sein, auch von der Techniklinie aus gesehen greift man nicht komplett in die Trickkiste. Dennoch und genau deswegen erwähne ich es immer wieder gerne, beweisen auch solide agierende Formation, das man mit einem durchwegs gediegenen Rhythmuserscheinungsbild, viel heraus holen kann, und nicht immer stets für technische Gelage sorgen muss. Es kommt eben immer auf den dementsprechenden Spirit an den man versucht rüber zu bringen und für diese Art der Musik ist dies völlig ausreichend. Besonders die Mischkultur bei der die Finnen uns hier die Rübe frisieren ist eine sehr breite Facette aus den oben genannten Genres, aber eben mitreißend erfrischend umgesetzt. Das macht eben viel aus und sorgt vor allem für die Old School Death Fraktion für viel Unterhaltung.

Fazit: Old Schoolig auf jeden Fall, nur halt mit einer guten Produktion und das unterstreicht durchaus den Verstand der Finnen die hier dennoch viele Old Schooler definitiv nicht enttäuschen werden und für den Alltag viel Unterhaltung bringen werden.

Tracklist:

01. Bedlam 03:53
02. The Gallows Pole 03:00
03. The Reckoning (Abyss pt. 2) 04:09
04. Masturbating on the Grave of Everything 02:22

Besetzung:

Jukka Pihlajaniemi (voc)
Kride Lahti (guit)
Antti Poutanen (bass)
Tommi Makkonen-Viheriälehto (drums)

Internet:

Church of the Dead @ Facebook

Church of the Dead @ Reverbnation

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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