Band: Curimus
Titel: Artificial Revolution
Label: Cargo Records
VÖ: 2014
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Die Bands aus Finnland kämpfen immer mit dem Damoklesschwert. Entweder sie sind sofort präsent und bekommen einen Hype das es ärger nicht mehr geht. Oder man fristet im Underground weiter dahin und kann nur wenige auf die eigene Seite ziehen und gilt eben als Geheimtipp. Genau letzteres trifft definitiv auf die finnischen 2004 gegründeten Death/Thrasher Curimus zu. Bis dato ein doch sehr unbeschriebenes Blatt und sofort erkennt man seinen Frevel, nicht schon vorher von der Band gehört zu haben. Die Burschen rotzen hier locker ein Masterpiece aus dem Hemdsärmel und polieren uns amtlich dabei die Fresse. Die Shoutorgane von Marko Silvennoinen, lassen selbst Alexi Laiho erblassen. Wie sein energischer, härterer Bruder speit dieser Gischt und Galle als gäbe es keinen Morgen. Rhythmisch wird eine Groove Partie des Genres geboten, welches sicherlich nicht unbekannt sein dürfte, aber aufgrund der sehr stimulierenden Wechsel ordentlich auf die Glocken geht, einen lauten Gong und ein folgendes Pfeifen im Ohr hinterlässt. Potential und Technik unglaublich Brandgefährlich. Dabei peitscht man uns mit einer sadistischen Vehemenz den Rücken aus, dass man schier keinen Atmen mehr bekommt. Die Fraktion ist amtlich dabei sich zu einem Megact zu entwickeln, wieso man nicht schon vorher mehr Publicity bekommen hat lässt einen hier wirklich rätseln. Es kann sicherlich nicht am Sound der Band liegen, denn dieser war (kurz vor der Rezension „Realization“ angecheckt) und ist einfach brandheiß und fettig. Solche brodelnden Süppchen lassen die Betriebstemperaturen sofort nach oben schnellen. Voll auf die Fresse und dabei eben niemals langweilig. Es mag schon sein, dass die Rhythmik wohl bekannt ist, aber eben herrlich und mit viel Eigeninnovation von den Finnen zu Protokoll gebracht wird. Man kann den Finnen nur die Daumen drücken, dass es nun mit dem neuen Album klappt und alsbald in großen Hallen spielt. Gegenüber anderen skandinavischen Bands kann man durchaus sagen, dass diese Vertreter auf der Überholspur sind. Melodie, Groove, Death metallische Härte, wie auch knackige Thrash Attacken machen den Output zu einem opulenten Mahl, welchem man sich als geneigter Fan sehr gerne hingibt.

Fazit: Die Jungs haben sicherlich noch Luft nach oben, dennoch serviert man uns ein schier makelloses Album das einen mit viel frei gesetzter Energie wachrüttelt und aufstachelt.

Tracklist:

01. Reincarnation 03:33
02. Free Standing Nation 04:17
03. No Feast for the Nation 05:44
04. Faith & Obsession 04:39
05. Love Song 04:35
06. In the Darkness 04:11
07. Blade In – Blood Out 03:54
08. Unchained 04:08
09. Preachings 04:33
10. Depraved 06:46
11. Born Yesterday 04:18

Besetzung:

Juho Manninen (bass)
Jari Nieminen (drums)
Juha-Matti Helmi (guit)
Marko Silvennoinen (voc)

Internet:

Curimus Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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