Band: Dante
Titel: When We Were Beautiful
Label: Gentle Art Of Music/Soulfood
VÖ: 18.03.16
Genre: Progressive Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Totti

DANTE aus Deutschland haben die Messlatte für ihren filigranen progressiven Sound und dem unglaublich guten Songwriting sehr hoch gelegt und bestechen in allen Bewertungskriterien durch absolute Überdurchschnittlichkeit, etwas von dem viele andere Bands nur träumen können! Besonders wenn zu allem Überfluss ein Familienmitglied / Bandmitglied nach schwerer Krankheit stirbt.

Es wirkt, als hätte die Band nochmal 3 Kohlen nachgeschmissen, um mit Volldampf Trauer zu verarbeiten, was ihnen in jeder Hinsicht, für mich hörbar gelang.

Der Vorgänger „November Red“ rotierte in jeder freien ruhigen Minute monatelang bei mir, weil die Band es schafft, nicht nur weltmeisterlich Breaks, etc. aneinanderzureihen, sondern Song für Song auch eingängig und melodiös sowie mit der nötigen Härte zu schreiben und umzusetzen.

Aggressiver und doch gleichzeitig gemäßigter Gesang gesellt sich zu intelligenten, gutdurchdachten Texten und vor allem: geniales Songwriting, was manch Genregröße seit Alben vermissen lässt…

Gekonnt wird hier Rock und Metal kombiniert, der die Schicksalschläge der Band musikalisch aufzeichnet und für eine selten dagewesene Tiefe, aber auch Härte sorgt, während die Pianoballade „gefühlvoll und auch (leicht) kitschig“ (aber nicht schmierig glatt) dafür Sorge trägt, dass Dante sich abwechslungsreich nennen können ohne mit den Härten gar zwanghaft spielen zu müssen!

Nach tagelangem, entspannten Lauschen des von mir erwarteten Werks kann ich nur zu dem Entschluss kommen: Progger, aufgemerkt! DANTE- „When We Were Beautiful“ KAUFEN!

Der Vorgänger erscheint mir etwas härter, doch ändert das an der beeindruckend hohen Qualität der Süddeutschen gar nichts! Der volle Fünfer von meiner Seite aus!

Danke für ein intelligentes Album, was mich begeistert und wieder monatelang beschäftigen wird…

Tracklist:

01. Rearrangement of the Gods 10:44
02. Ambitious 09:10
03. Beautiful Again 06:40
04. Until the Last Light Breakes In 10:51
05. Let Me Down 08:19
06. Sad Today 03:44
07. Finally 14:11

Besetzung:

Alexander Göhs (voc)
Markus Maichel (keys & piano)
Julian Kellner (guit & bass)
Christian Eichlinger (drums)

Internet:

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