DIAMORTE – The Red Opera

DIAMORTE-The-Red-Opera-album-cover

Band: DIAMORTE
Titel: The Red Opera
Label: Dark Star Records
VÖ: 21/12/2018
Genre: Gothic/Symphonic Metal
Bewertung: 1,5/5

Die Idee bombastische Filmmusik mit Metal zu paaren ist keine neue! Dessen müssen sich auch DIAMORTE beim Schmieden der Debüt Lp „The Red Opera“ bewusst gewesen sein. Der Mastermind Drake Mefestta dürfte einerseits ein großer Fan von BEHEMOTH und FLESHGOD APOCALYPSE sein, wie desgleichen von RHAPSODY. Anders kann sich meine Wenigkeit ein dieses Gemisch auf dem Debütwerk nicht vorstellen.

Das Konzept hinter dem Album nährt von bombastischen Auswürfen und enormen Blast-Beat Attacken gewisser symphonischer Black/Death Bands jüngeren Datums. Das Konzept mag auf dem Reißbrett ganz gut geklungen haben, leider Gottes tut es das auf dem Album nicht. Für mich laufen hier zwei unterschiedliche Soundlinien. Die Vereinigung ist ein Bestandteil für solche Unterfangen, welche das Um und auf sind.

Es mangelt definitiv nicht an Ideen, wohl im Kontrast dazu an der Umsetzung. Die wilde Schlacht an holprigen Überleitungen und Fusionen klingt alles andere als technisch versiert. Dies trägt dazu bei, dass dem Hörer des Albums komplett schwindlig wird. Wilde, exzessive Bombasteinwürfe prallen zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt auf Blast Beats. Genau hier fragt sich der Rezensent, hat sich der Mastermind sich das Endergebnis nicht genau angehört oder war dies gewollt.

Produktion allererste Sahne, genauso wie die technische Fertigkeit der einzelnen Musiker dieses Projekts. All dies lenkt nicht von der Tatsache ab, dass das Songwriting und die Zusammenführung der harten, wie desgleichen bombastischen Soundbereiche nicht funktioniert.

Wie bereits erwähnt, die Songs klingen allesamt wie zusammengestoppelt beziehungsweise wie, wenn mehrere Tracks nebeneinander laufen.

Fazit: Gute Ideen, es scheitert an der Umsetzung, denn zusammengestöpselte Songs können nicht in einer Gesamtheit funktionieren.

Tracklist

01. Welcome to the Shadelands
02. Scarlet Mercy
03. The Everlasting Night
04. Ashes and Sorrow
05. Lovesong of the Damned

06. Interlude: Fayte’s Aria
07. Theme of the Betrayer
08. Savior Nevermore I: The Confrontation
09. Savior Nevermore Ii: The Devouring Shadow
10. Vae Victis

Besetzung

Drake Mefestta – Lead vocals
Giampaul Andrianopoulos – Male Opera Vocals
Armenia Sarkissian (Soloist) – Female Opera Vocals
Alina Gavrilenko (Snowmaiden) – Female Opera Vocals
Markus Johansson – Lead / Rhythm Guitars
Michael Lepond – Bass

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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