Band: Edgedown
Titel: Demo 2010
Label: Selfreleased
VÖ: 2010
Genre: Heavy Metal/Power Metal
Bewertung: 4/5
Written By: Robert

Nicht weit weg von uns, kurz über den Grenzübergang ins benachbarte Südbayern geblickt und schon erstreckt sich hier ein reichhaltiges Feld an Metal Bands. Einige konnten wir euch bereits in der Vergangenheit durch einige Live Berichte vorstellen. Eine weitere Band die uns vom Namen her nicht unbekannt ist, sind die Burschen von Edgedown. Bereits mit vielen Live Auftritten konnten sich Andreas Meixner (voc), Michael Zebhauser (guit), Mathias Gassner (guit), Stefan Rehrl (bass) und Daniel Eicken (drums) eine sehr große Fanschaar erspielen. Nun ist es endlich soweit und eine 3 Track Demo hat man aus dem Schmiedeofen geholt. Ihrer Musikbegeisterung für Bands wie Iced Earth, Savatage, Dio, Van Halen usw. hört man bei dieser Demo deutlich raus. Gut vermischt man diese Einflüsse zu einem sehr eigenständigen, mit viel Power gepickten Sound.

Im sehr speedigen Galopptempo drückt man uns als Start „In a Dream“ auf die Gehörmuschel. Mit viel Power geht hier ordentlich die Post ab. Treibendes Riffing im Bretterstyle paart man gelungen mit einer guten Portion an Melodie. Gesanglich orientiert sich Andi bei niemandem und das ist auch gut so, denn dadurch wandelt man auf sehr eigenständigen Pfaden. Rhythmus mäßig hat man sicherlich die Einflüsse von bekannteren Truppen intus, doch die eigenständige – fetzige Spielfreude hört man sofort raus. Pure Bangerparty, welche mit den satten Melodien jedes Power Metal Herz höher schlagen lässt.

Auch die Nachfolge, welche man mit „Fate“ antritt ist von der Geschwindigkeit sehr speedig angesiedelt. Dennoch achtet man auf das gewisse Maß an ausgefeilten, abwechselnden Melodien. Somit klingt das Stück selbst Rhythmus mäßig etwas ausgefeilter. Durch die Bank zieht man dies zwar nicht durch, dennoch wirken etliche Parts deutlich verspielter als beim Vorreiter auf dieser Demo. Weiterhin vermag man locker die Bangerparty am Laufen zu halten.

Gewitterklänge und Regenschauer eröffnen leider auch schon den letzen Track im Bunde. „Flames“ wird sehr ruhig, als auch mit einer leichten Melancholie gestartet. Sehr dezenter, verträumter Eingang der uns hier, vor allem durch den sehr ausdrucksstarken Gesang schmackhaft gemacht wird. Erst im Mittelpart gibt es kräftigere Zusätze durch satte Gitarrensolis. Schmucker, feinfühlender Ausklang.

Fazit: Die bayrischen Power Metal Jungs wissen zu begeistern. Mit viel Eigenständigkeit und einer guten Portion an Spielfreude hebt man sich gegenüber vielen Underground Kollegen locker hinweg. Da darf man sehr gespannt sein was uns in Zukunft von den Burschen erwartet, der eingeschlagene Weg ist richtig.

Tracklist:

01. In a Dream
02. Fate
03. Flames

Besetzung:

Andreas Meixner (voc)
Michael Zebhauser (guit)
Mathias Gassner (guit)
Stefan Rehrl (bass)
Daniel Eicken (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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