Ektomorf – Fury

Band: Ektomorf
Titel: Fury
Label: AFM Records
VÖ: 16.02.18
Genre: Neo Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

ektomorf-fury-album-artworkWenn es eine Vorzeigeband im Groove Metal aus Ungarn gibt und diese auf den Spuren von Soulfly wandelt, dann kann die Antwort nur Ektomorf lauten. Mastermind Zoltán Farkas hat angeblich merklich Blute geleckt. Zumindest konnte jener, der seine Neugier auf das kommende Album nicht stillen konnte mit einigen Clips und Snippets dies nachvollziehen. Meine Wenigkeit beschäftigte sich mit Ektomorf seit dem ersten Live Aufeinandertreffen. Viel böses Blut und sinnlose Kritiken mussten dabei die Ungarn einfahren. Gestimmt hat hierbei nahezu selten etwas, denn die Ungarn rund um Oberschlumpf Zoltán hatten stets massive Groove Granaten im Gepäck, welche keinesfalls ihre Ziele verfehlten. Einmal mehr greift die Truppe zum nächsten Rundumschlag und diese ist, wie vorher erwähnt, eine schweißtreibende Sache. Alte Roots und Samba Metal Attitüden wurden hierbei erneut prächtig ins Boot geholt. Merklich ausgiebiger versucht sich die Band im Bereich des Kehlkopfdrückens. Wie erkläre ich mir sonst diese ordentliche Brise die einem hier um die Ohren bläst!

Was entdeckt der Hörer Neues? Nun nicht unbedingt was Neues, vielmehr greifen die Vorzeige Groove Metaller in die Klamottenkiste und zerren Tribes und Vibes hervor, mit welchen sie uns bereits mit „Destroy“ und „Instinct“ prächtige Killer Alben vorgelegt hatten. Denen nicht minder begeisternd kommen die Stücke auf „Fury“ daher. Eventuell gäbe es einigermaßen an der Produktion halbwegs was zu meckern, doch durchwegs verlieren die Songs nicht an ihrer geballten Kraft. Möglicherweise wären einige Hilfsmittel in der Produktion noch mehr dienlich gewesen, nichtsdestoweniger donnern auch so die Songs prächtig durchs Gebälk.

Den Charme und den Spirit haben daneben Ektomorf niemals verloren, uneingeschränkt kommen die Songs auf dem neuesten Output merklich aggressiver und tiefer bohrend ins Gehör. Die Gier des Urfans kennt hierbei kein Ende und somit kann sich der Verehrer der beiden Masterpieces der Ungarn mit diesem Output auf einen zweiten Frühling der Band freuen.

Ektomorfs dreizehntes Studioalbum ist mit zehn Tracks gespickt welche zwischen High-Octane und Groove hindurch komplett geladen sind. Diese Spannung und dass daraus resultierende Kribbeln bis in die letzte Zehenspitze geht in Mark und Bein über. Folgerung? Komplettes, schweißtreibendes Abhotten.

Fazit: Ektomorf brauchen sich mit „Fury“ nicht verstecken. Energie pure unverfälschte Groove Attitüden ergeben eine Luxuskarosse im Groove Metal und keineswegs einen Totalschaden.

Tracklist:

01. The Prophet of Doom
02. AK 47
03. Fury
04. Bullet in Your Head
05. Faith and Strength
06. Infernal Warfare
07. Tears of Christ
08. Blood for Blood
09. If You’re Willing to Die
10. Skin Them Alive

Besetzung:

Zoltán Farkas (voc & guit)
Szebasztián Simon (guit)
Attila Asztalos (bass)
Dániel Szabó (drums)

Internet:

Ektomorf Website

Ektomorf @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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