Band: Embrional
Titel: The Devil Inside
Label: Old Temple
VÖ: 2015
Genre: Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Na Guster auf eine derbe Mischung aus Black und Death Fragmenten? Aus Polen soll es auch noch sein? Nun dann darf man euch mit Freuden Embrional präsentieren. Nach gut drei Jahren legen nun die Burschen mit „The Devil Inside“ den nächsten Rundling vor. War der Vorgänger noch deutlich Old School lastiger veranschlagt worden, so bemerkt man beim aktuellen Album nur mehr dezimiert dieses Hauptfragment. Vermehrt agiert die Truppe gereifter und auch deutlich schwarz gefärbter. Die Linien des Death Metal wurden gut als Grundbaustein gelegt. Attackiert werden wir allerdings von vielen Brutal Death Blast Beats, welche sehr oft eben im Black Metal Bereich münden. Eine durchaus gute Mischung, die amtlich aufs Gehör drückt. Das hin und her Gezerre ist ihnen damit bestens geglückt und das bietet eben den Hauptbestandteil in Sachen Abwechslungsreichtum. Klar dass es aus Polen, wie auch anderen Ländern auf der Death Metal Landkarte eine Vielzahl anderer, ähnlich agierender Truppen gibt. Nun kommt es eben immer darauf an, wie man das Gesamterscheinungsbild umsetzt und frische Winde ins Geschehen bringt. Embrional ist das gut geglückt und die diabolische, sehr eisige Breitseite sei hier als weiteres sehr ausschlaggebendes Detail genannt. Teilweise verschachtelt man dies zu einer komplexeren Mischung, dennoch leiten die Polen immer mit viel Verstand in jeden Bereich über. Somit nicht ruppig, sondern Scheibchenweise vorgesetzt. Ihr sehr verbissenes agieren kommt astrein durch die Boxen, wenngleich manche Ausläufer für meinen Geschmack sehr ausufernd münden. Die Schlachtpalette wurde eifrig ausgeweidet und man darf sich hier an einem sehr guten Death/Black Werk ergötzen. Irgendwo zwischen Morbid Angel, Vital Remains und Dark Funeral angesiedelt wird uns das Fürchten gelehrt und das können die Polen sehr gut. Sprichwörtlich wird einfach die Sau raus gelassen, dies aber mit viel Verstand und Abwechslungsreichtum.

Fazit: Durchaus guter, legitimer Nachfolger. Deutlich vermindert wurde das Old School Feeling, was aber dem Reiz an solch einem Death/Black Massaker nicht die Stimmung nimmt. Die aus Gliwice stammenden Burschen agieren nicht wie viele ihrer Landsmänner Behemoth, Vader und Konsorten nach. Nein dies ist ihnen zuwider und so bietet die Fraktion einen sehr eigenständigen Death/Black Happen.

Tracklist:

01. The Devil Inside 01:07
02. Evil’s Mucus 04:00
03. Funeral March 04:51
04. The Abyss 04:00
05. Sadness 00:32
06. In Darkness 05:58
07. (Behind) The Mask of Sanity 03:57
08. 910 04:07
09. Madman’s Curse 03:59
10. Callousness 02:25
11. Venom 05:13
12. Whores, Drugs and Brain Dead 02:54

Besetzung:

Marcin Sienkiel (voc & guit)
Rychu „Vermin” Sosnowski (guit)
Michał „Soulbleed“ Połetek (bass)
Kamil Bracichowicz (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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