Band: Evil Machine
Titel: War in Heaven

Label: Arachnophobia Records
VÖ: 2014
Genre: Thrash/Death Metal

Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

2004 wurde die Idee von den Polen Evil Machine geboren den 80er, aber durchaus sehr zielstrebigen Black Metal wieder hochleben zu lassen. Fragt man sich ob man sich da an Venom angelehnt hat. Meiner Meinung nach ein bisschen, denn das Material auf „War in Heaven“ klingt sehr nach Venom geschwängert, wenn auch deutlich rumpeliger und vielmehr nach Black Metal. Die Ansätze die man hier eingebaut hat und den Gastbeitrag von Vader hört man, wenngleich die Formation sich oftmals etwas zu holzig gibt. Dies schmälert manchmal doch sehr stark den Genuss. Demgegenüber stehen sehr viele Ingredienzien die deutlich wuchtiger aus den Lautsprechern knattern. Man vermag nicht ganz dass Level zu halten was etwas schade ist. In den doch sehr stattlichen Passagen macht das ganze sehr viel Sinn und weiß auch zu gefallen. Jene Parts die man sehr schrottig versehen hat, sollte man doch merklich dezimieren. Es hat sicherlich seinen gewissen Undergroundflair, keine Frage, aber bei dieser Art der Mischung, wissen eben die etwas prächtiger, druckvollen Parts deutlich besser zu gefallen und hieven das Album in den Mittelbereich. Es ist halt hier durchwegs schade, dass sich die Truppe so stark an den ungehobelten Sound anbiedert. Bei deutlich mehr Druck, würde man merklich dem Hörer einen wahren Lauschangriff bieten. Flair hätten die Jungs nämlich, nur gelingt es ihnen nicht immer hier für ein zucken zu sorgen. Somit zwar Mittelmaß, aber leider nicht mehr.

Fazit: Der Krieg im Himmel ist nicht unbedingt, wie man es erwarten könnte dröhnend. Gute Ansätze werden leider mit zu vielen unausgegorenen Soundansätzen sehr eingeschränkt. 80er Flair hin oder her, bei solch einer Art der Stücke passt meines Erachtens einfach ein super Punsch im Sound deutlich besser, als eine schroffe Linie in der Produktion.

Tracklist:

01. Cross Meant Death 05:10
02. When Demons Call 02:59
03. Prometeus 03:48
04. Diabeł 05:06
05. Four Demons of Apocalypse 04:09
06. Onslaught (Power from Hell) (Onslaught cover) 04:31
07. Bloody Emperor 03:59
08. Evil Machine 05:47
09. Die Hard (Venom cover) 03:12 Show lyrics
10. Jerusodoma 04:02

Besetzung:

Semihazah (voc)
Hal (guit)
Cyjan (drums)
Cyprian (bass)

Internet:

Evil Machine @ Facebook

Evil Machine @ Reverbnation

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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