Band: Faceshift
Titel: All Crumbles Down
Label: Mighty Music
VÖ: 2015
Genre: Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Aus ehemaligen Eternal Oath entstand 2005 die Truppe Faceshift. Um diese war es in den letzten Jahren sehr still geworden und mit „All Crumbles Down“ erscheint das zweite Werk der Schweden seit 2007. Weg vom Melodic Death Metal, mit Groove Schlag, den man beim Vorgänger hatte, hinüber in den progressiven Power Metal Bereich. An sich ja auch keine schlechte Idee, wenn das Ganze nicht so unausgegoren klingen würde. Man verdingt sich hier den großen des Genres nachzuleiern und das Endergebnis ist dadurch eben weniger begeisternd. Die Sache der Truppe wird jetzt nicht schlecht gemacht, dennoch sind hier viele Ingredienzien so eingesetzt worden, sodass man nicht recht weiß, ist das jetzt Fisch oder Fleisch. Ideen hätten die Schweden ja, nur langt die Umsetzung auf diesem Werk eben nicht aus. Somit hat man die lange Warte- Ruhephase nicht so recht ausgenutzt. Bei eben solchen, längeren Pausen darf man getrost mehr verlangen. Bei den deutlich Power lastigen Tracks biedert sich der Fronter so dermaßen dem allseits bekannten Mathew Barlow an, dass man schon glaubt, gemeinsam mit der Rhythmusfraktion wollen die jetzt einen auf Hommage von Iced Earth machen. Selbigen kann man aber bei weiten nicht das Wasser reichen. grungiges Gitarrengeschretter, süße Melodien, gefolgt von vielen Wecheslparts zwischen Power Metal lastig der härteren Art sind einfach nicht so stimmig, wie man sich das wohl vorab ausgedacht hat. Teilweise wirken gewisse Passagen sogar dermaßen überstrapazierend, dass man am liebsten das Album aus dem Player katapultieren möchte. An sich könnte hier der Fronter noch etliches retten. Selbiger ist sicherlich nicht schlecht, hat aber meiner Meinung nach ein 0815 Organ im Power Metal Sektor und da gibt es einfach deutlich aussagekräftigere Kollegen.

Fazit: Nun die Wartezeit hat sich meiner Meinung nach nicht gelohnt. Man möchte irgendwie was Neues machen, verheddert sich aber so dermaßen, sodass gewisse Passagen sehr anstrengend sind.

Tracklist:

01. Betrayed
02. The Lie
03. Pieces
04. A New Beginning
05. Someone To Be
06. Of Dignity and Shame
07. Awaken
08. Painted Life
09. Stand Alone
10. On The Inside
11. When All Crumbles Down

Besetzung:

Timo Hovinen (voc)
Petri Tarvainen (guit)
David Bertilsson (guit)
Stefan Norgren (drums)
Mika Kajanen (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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