Fate – If Not For The Devil (CD Review)

Band: Fate
Titel: If Not For The Devil
Label: Avenue Of Allies
VÖ: 2013
Genre: Melodic Hardrock
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Wer es nicht wusste, die Truppe Fate entstammt der Gründung von Ex Mercyful Fate Gitarristen Hank Sherman. Haben aber seit 1985 ein ordentliches Bäumchen Wechsel dich durchgeführt und so ist von der Urbesetzung nur mehr Bassist Peter Steincke mit von der Partie. Mit „If Not Fort The Devil“ will es die Formation aus Dänemark noch einmal wissen. Melodic Rock allererster Güte wird hier einem vor den Bug geknallt. Wer die Truppe wie gesagt nicht kennt, würde zwangsläufig sagen, oh dies ist ein Side Projekt von Europe oder auch Michael Kiske. Warum? Wer genauer in das Album reinhört und sich nicht darum kümmert wer im Line Up dabei ist wird feststellen, dass die Formation und ihr Material sehr viele Ähnlichkeiten mit der genannten Band bzw. dem genannten Unikum als Sänger hat. Befassen wir uns mal mit dem Gesang, ich hätte wirklich schwören können, dass hier nicht Dagfinn Joenen singt, sondern Michael Kiske, die Ähnlichkeiten in den Gesangslinien sind wirklich verblüffend. Doch auch ein Joey Tempest kommt bei einigen Tracks zum Tragen und genau deshalb der erste Vergleich meinerseits. Unglaublich, was hier der gute Dagfinn abgeliefert hat und somit ziehe ich vor der Sangeskunst mal tief meinen Hut vor ihm. Rhythmisch wird eine breite Palette in Sachen des Melodic Rock geboten, dieser wirkt aber nicht abgenutzt oder tausendmal durchgekaut. Nein die Dänen zeigen sich von einer sehr gefinkelten Seite und somit gehen die Stücke allesamt gut rein. Ob es nun wirklich verbissene Reißer sind wie Beispielsweise „Reaping“ oder Power Tracks der Marke „Brides are Burning“, wie auch liebevoll gestaltete Balladen wie „Hard To Say Good Bye“, die Formation hat hier wahrlich einen schillernden Diamanten in Sachen Melodic Rock produziert und dieser muss einfach in jede Sammlung des Genre Fans, sonst frage ich mich wirklich, ob man sich als Fan des Styles schimpfen darf. Selten erlebt man solch superb gestaltete Alben in diesem Bereich und das Interesse ebbt auch nach etlichen Durchläufen nicht ab. Eher im Gegenteil man ergötzt sich einerseits von den wundervoll gestalteten Linien, als auch vom Gesang und ich frage mich nach wie vor ob hier nicht gefaked wird ;-). Nein wird nicht und somit ist Mister Joensen ein Sänger, welcher wohl alsbald zu Weltruhm kommen dürfte, das auch die Formation hier zwangsläufig davon nähren kann steht selbstredend außer Frage.

Fazit: Für meinen Teil das Melodic Rock Highlight des Jahres 2013 und jeder der nur irgendwie mit Michael Kiske, Europe oder dem Genrebereich was anfangen kann wird mir hier recht geben.

Tracklist:

01. Reaping
02. If Not For The Devil
03. Bridges Are Burning
04. Feel Like Making Love
05. Gambler
06. Hard To Say Goodbye
07. Made Of Stone
08. Man Against The Wall
09. My World
10. Turn Back Time
11. Taught To Kill
12. Gimme All Your Love

Besetzung:

Peter Steincke (bass)
Dagfinn Joensen (voc)
Torben Enevoldsen (guit)
Mikkel Henderson (keys)
Jens Berglid (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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