Band: Frozen Hell
Titel: Rise
Label: Selfreleased
VÖ: 2013
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Die 2011 gegründete Formation Frozen Hell legt uns mit „Rise“ ihre Debüt EP vor. Für die sechs Tracks haben sich die Jungs nicht lumpen lassen und dem Rundling wirklich, für Undergroundverhältnisse einen wuchtigen Sound verpasst. Die stilistische Richtung wird nicht so ernst gesehen und so klingt man durchaus erfrischend in dem Ozean der Metalmusik. Teilweise werden moderne, oftmals schon Core lastige Züge miteingebracht, welche vor allem bei den technisch ausgefeilteren Parts verstärkt werden, dem gegenüber stehen wieder sehr simple, aber durchaus mitreißende Thrash, wie auch Death Attitüden. Somit eine durchaus gute, wie auch sehr kraftvolle Kombination, welche es eben vermag zu beeindrucken und eine komplette Häuserwand einzureißen. Vergleiche zu großen Bands sind nicht möglich und das unterstreicht für meinen Geschmack den Innovationsfaktor doppelt und erfreut selbstredend den Rezensenten. Den Rest des Sounds erledigt der Frontmann, welcher eben mit seiner rauchigen Stimmen sehr kauzig rüber kommt, wie es anno dazumals Asphyx zu Beginn ihrer Karriere getan haben. Somit der Zögling eines Martin van Drunen? Ja könnte man sagen. Dennoch haben sie vom Sound her mit den Holländern nicht viel zu tun. Die Burschen sind einfach ein Todeskommando welches mit viel Speed und kürzeren, fast schon diabolischen Halten für eine komplette Karussellfahrt sorgt. Es wird einem nicht übel, aber durchaus wird einem schwindlig von der unbändigen Kraft mit der man hier hin und her geschleudert wird. Hier gibt es wirklich viel zu entdecken, ob es nun fluffige, shakige Parts zum Abhotten sind, oder einfach nur brachialer Raufrhythmus zum Herumwirbeln und Circle Pit tanzen. Alle diese Soundgefühle wurden gut verpackt und man buchsiert hier den Hörer in etliche Etagen. Das Endergebnis kann nur lauten, kaufen, voll aufdrehen und abgehen wie Schmidts Katze.

Fazit: Bemerkenswertes Debüt dass es verdient hat gehört zu werden. Warum hier noch kein Label vorstellig geworden ist lässt mich etwas zweifeln. Schade, denn die Burschen hätten es sich mehr als nur redlich verdient bei einem adäquaten Label unterzukommen.

Tracklist:

01. Incoming Chaos
02. Useless Memories
03. Face Me
04. Rise!
05. Interrupted
06. Until Daybreak

Besetzung:

Alberto Zanin (bass)
Patrick Stradiotto (drums)
Francesco Roncato (guit)
Michael Cirillo (guit)
Andrea Bertazzo (voc)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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