Band: Gonoreas
Titel: Destructive Waves
Label: Sonic Revolution
VÖ: 06.11.15
Genre: Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Die Schweizer Gonoreas zelebrieren schon eine geraume Zeit ihren Heavy Metal. 1994 gegründet hat man aber im Europa noch nicht recht Fuß gefasst, wo andere Truppen hier komplett absahnen konnten. Ob sich dies mit dem neuesten Werk „Destructive Waves“ ändern wird? Nun schwierig wird es abermals, da es hier eben eine sehr starke Konkurrenz gibt im Business und die schlafen bekanntlich auch nicht.

War der Rundling „The Mask Of Shame” meines Erachtens noch sehr British Steel gefärbt, so versieht man in diesem Jahr vermehrt seinen Heavy Metal Dienst im US Bereich. Bands wie Vicious Rumors und Konsorten dürften hier definitiv Pate gestanden haben. Die Melodien sind nach wie vor ein großer Bestandteil im Konzept der Schweizer, wenngleich man vermehrt auf eine gute Mischung aus Power und Thrash Segmenten zurückgreift. Dies klingt durchaus erfrischend und macht auch Laune. Man knallt dies mit etlichen Kraftakten dem Hörer vor dem Bug. Die oftmals sehr hohen Priest lastigen Shouts lassen vermuten, dass die Jungs im neuen Jahr einfach kerniger und voll auf die zwölf zocken wollen. Weniger Spielereien, dafür vermehrt härtere Gestaden und Riffbretter.

Die immer wieder kehrenden sehr Priest verliebten Attitüden sind der einzige Bestandteil, welcher eben an die vormals sehr britische Orientierung schließen lässt. Da es aber eben viele Ami Bands gibt, welche dies auch aufgreifen, aber eben den US Metal mit diesem Einfluss vermischen, klingt das neue Werk von Gonoreas eben auch so, wenn auch als europäische Antwort. Die sehr schmackhaften Power Partitionen sind mal mehr, mal weniger sehr Old School lastig ausgefallen und aufgrund dessen bietet man somit keinen tausendmal gehörten Aufguss. Es mag sicherlich mehrmals bekannter klingen, aber als nur sinnlos den großen nacheifernd, kann und darf das Material aus ihrer Feder nicht abgetan werden. Die geschaffte Stimmung weiß zu beeindrucken und geht auch gut ins Gehör und hinterlässt sicherlich auch einen langanhaltenden Eindruck.

Fazit: Weniger auf die NWOBHM Schiene, dafür vermehrt im US Metal beheimatet darf sich der Power Metal Fan im neuen Jahr mit diesem Album ein durchaus gutes Machwerk zulegen, welches auch langanhaltend den Player wohl nicht verlassen wird.

Tracklist:

01. Ritual 01:05
02. Rebellion Against the Obsessor 04:10
03. Destructive Ways 03:47
04. Viking 05:13
05. Parallel Universe 05:12
06. Wizards 04:36
07. Empire 06:34
08. When Nobody Asked 04:35
09. Dark Triad 05:30
10. The Offering 03:49

Besetzung:

Leandro Pacheco (voc)
Damir Eskic (guit)
Larissa Ernst (guit)
Pat Rafaniello (bass)
Stefan Hösli (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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