Band: HAIL SPIRIT NOIR
Titel: Mayhem In Blue
Label: Dark Essence Records
VÖ: 28.10.16
Genre: Progressive/Psychedelic Rock/Black Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

HAIL SPIRIT NOIR - Mayhem In Blue album artworkDie Jungs von Hail Spirit Noir stammen aus Thessaloniki Eigentlich klingt das Konzept und gleichmäßig die musikalische Ausrichtung laut dem Beipackzettel nach Norwegen. Wie es aber der Fall glatt bestätigt, kommen außerdem aus Griechenland immer mehr Bands, welche dem Schwarzwurzel Metal aus dem hohen Norden frönen. Warum der hohe Norden, nun der norwegische Black Metal an sich hat ja viele Bands geprägt und hat eben einen ganz besonderen eigenen Touch. Hier würde ich sogar den Griechen attestieren, dass sie es zusammenbringen, wenn man es nicht wüsste, sie in Norwegen zu platzieren.

Die reinrassigen Black Metal Beats die man zu bieten hat, wurden mit einer Vielzahl von progressiven, nichtsdestoweniger auch mit Post-Apokalyptischen Soundbeats gepaart. Das Endergebnis ist nicht unbedingt vollends der Bringer. Wohl dahingegen steckt dahinter viel Ideenreichtum. Selbiger erschließt sich nicht beständig und so kommen gewisse Parts innerhalb der Songs einfach zu unausgegoren rüber. Das Wechselkonzept ist sicherlich ein gutes, etwas handzahmer müsste es andererseits schon klingen.

Teilweise hantiert man meiner Meinung nach mit zu arg ausufernden, komplexen Kompositionen. Diese Rechnung geht bedauerlicherweise nicht auf, ferner wenn man faltenlos dadurch den Post Faktor wesentlich steigern wollte. Diese teils echt zerfahrenen Soundvibes mindern wirklich den Hörgenuss. Demgegenüber stehen im Unterschied dazu eine Vielzahl von toll arrangierten Soundstücken und Einlagen, sowie Unterwanderungen. Es ist der Fakt, die Griechen haben viele Ideen, es gelingen leider nicht alle, gleichwohl im Großen und Ganzen kristallisiert sich heraus, die Burschen gehören gerade in keine Schublade, sondern belegen einen eigenen Platz. Deutlich noch Luft nach oben, jedoch mit dem vorliegenden Werk werden vor allem viele Blackies eine Freude haben, welche von dem eingefahrenen True Gehabe genug haben. Deutlich experimenteller und ausschweifender geht es hier zur Sache.

Fazit: Gut gemacht, wenngleich viele sehr zerfahrene Soundvibes deutlich den Genuss mindern.

Tracklist:

01. I Mean You Harm 03:55
02. Mayhem in Blue 07:57
03. Riders to Utopia 04:38
04. Lost in Satan’s Charms 10:52
05. The Cannibal Tribe Came from the Sea 06:51
06. How to Fly in Blackness 06:16

Besetzung:

Haris (synths)
Theoharis (voc & guit)
J. Demian (bass)

Guests:
Ioannis Giahoudis (drums)
Dimitris Dimitrakopoulos (additional voc)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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