Band: Hellrazer
Titel: Operation Overlord
Label: DOTT
VÖ: 2013
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Seit sehr langer Zeit verfolge ich die Schaffensphase bzw. den Werdegang dieser kanadischen Truppe (mit Wurzeln in Österreich, sowie der Schweiz). Durch meinen alten Kumpel Jesse de Lao auf einer seiner Compilations initiiert, steht nun schon das dritte Full Length Album der Heavy Metaller am Programm. Stets hatte man an sich gearbeitet, wobei man aber dennoch mehr dem Old School angetan war. Dies ändert sich auch mit dem neuesten Output „Operation Overlord“ nicht. Schon beim Blick auf das Cover denkt man eine Zombie Splatterausgabe von Inglourious Basterds und da ist man selbstredend sehr auf den Inhalt gespannt. Vermehrt geht es in Richtung Judas Priest der 80er Phase, wobei man aber durchaus auch mit anderen knackigen Metal Elementen dieses Jahrgangs arbeitet. Zusammengemischt ergibt es ein herbes Gebräu wo man sich einfach herrlichst duelliert und man keinen Hehl um seine Einflüsse macht. Gut man muss auch erwähnen das Matermind Dr.Z (nein ist kein Bösewicht aus der Marvel Comicserie) schon lange im Musikbusiness tätig ist und sich dies einfach bei den Songs wieder spiegelt. Herbes Bretterriffing steht komplett im Vordergrund, bevor man durch sehr adrette Wechsel kurzzeitig etwas in das Manila Road Gewässer schippert. Nicht vollends aber durchaus so lange, um dem Hörer eine Pause zu verschaffen, bevor das Gespann wieder amtlich dahin galoppiert. Der essenziele Bestandteil aus 80er Beats und Vibes mag das Ganze zwar etwas True lastiger klingen lassen, dennoch klingen die Songs allesamt nicht abgelutscht oder gar 1000 mal durchgekaut. Mister Z weiß einfach was dem Heavy Metaller mit 80er Prägung gefällt und dies wird auch im Silbertablett serviert. Weiters ist auch ein guter Schuss US Metal dabei, welcher der Melange sehr gut tut und man dadurch umso mehr facettenreicher rüber kommt. Sicherlich und das mag wohl stimmen. Freunde des modernen Sounds wird man eher nicht begeistern können, dafür darf aber der altgediente Kuttenträger sich vollends hingeben. Die Burschen aus Kanada wissen einfach wie erstklassiger Heavy Metal klingen muss und das wird uns ohne Umschweife zum Ausdruck gebracht. Hier wird auch der Silberling nach dem x-ten Durchlauf nicht schnöde, denn die Stücke haben einfach einen Spirit den man bestens zur Geltung bring. Fäuste Recken, Rübe schütteln, oder einfach gediegen zu den Klängen mitwippen, hier ist wohl so ziemlich alles drinnen und das ist ein durchaus wohltuendes Programm, dem sich der Freund der genannte Ära des Metals nur zu gern hingibt.

Fazit: Pressgenau und adrett vermischt wird eine breite Reise durch die Heavy Metal Ära des 80er Jahrgangs serviert. Vor allem die Judas Priest angelehnten Beats sind superb aufzunehmen. Doch auch die gut durchdachten Breaks und Wechsel ins andere Rhythmusgewässer sind sehr einfallsreich in Szene gesetzt worden. Hut ab Jungs merklich habt ihr es wieder geschafft dem schon sehr guten Vorgänger einen drauf zu setzen.

Tracklist:

01. Hellrazer 03:24
02. Raging Seas 05:55
03. Enemy 06:22
04. The Hunting 04:19
05. Ironheart 06:01
06. Operation Overlord 05:08
07. Burn in Heaven 05:08
08. The Phantom 01:14
09. Death or Victory 05:34
10. Rise of the Machinse 07:06

Besetzung:

DrZ (voc & guit)
Stan Nakanishi (guit)
Kegger (drums)
Simon Hirota (bass)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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