Band: Hummano
Titel: Genocide
Label: Blood Fire Death
VÖ: 31.03.17
Genre: Deathcore
Bewertung: 2/5
Written by: Robert

Hummano - Genocide album artwork, Hummano - Genocide album cover, Hummano - Genocide cover artwork, Hummano - Genocide cd coverHuman ist wohl eine Betitelung, welche die Jungs von Hummano aus dem fernen Spanien de facto nicht verinnerlichen. Die seit 2010 existierende Combo offeriert mit „Genocide“ eine Metal-/Deathcore Spiel, welches zwangsläufig an Suicide Silence, Whitechapel, Carnifex, Dspised Icon, All Shall Perish und Bring Me The Horizon erinnert. Ein Unterfangen, welches es für die Amigos aus Madrid äußerst schwierig macht, entweder Neuerungen zu bieten oder etwa frische Anstriche unters geneigte Genre Volk zu mischen.

Über die spieltechnische Qualität und das Niveau der Musiker der Band brauchen wir nicht wirklich meckern. Sie verstehen ihr Handwerk und zeugen von einer enorm eingespielten Einheit. Das Dilemma steck im Detail, beispielsweise versucht man erst gar nicht eigene Ansätze zu bieten und schickt sich lieber an im Vorgarten der Szenevorreiter zu wildern. Heraus kommt dabei eine eher Hommage orientierte Scheiblette, mit wenig Mut zur Eigenständigkeit. Durch die Bank schicken sich die Jungs an 08/15 Tracks aus dem Magazin zu feuern. Nun dies ist wahrlich nur was für astreine Alles Sammler dieses Genres. Wer es wesentlich erquickender mag, der wird hier nicht fündig. Wie erwähnt, die Jungs wären eine dynamische Fraktion, vermurksen es demgegenüber mit den Songs und den Strukturen. Beim besten Willen findet man keine Neuerungen oder allfällig den Funken von Eigenständigkeit. Somit ziehen sie leider Gottes ihr Hommageprogramm unter dem Motto „Nummer Sicher“ von vorne bis hinten durch.

Da entwickelt sich beim mehrmaligen Durchhören eine Art Langeweile bzw. Belanglosigkeit, denn man hätte Potential, setzt dies allumfassend niemals ein. Die Songs haben 1000mal gehörte Soundlinien, egal ob Breaks, Kick Downs, Bretterbeats und so weiter, alles läuft darauf hinaus, dass wir dies schon qualitativ hochwertiger von anderen Kapellen gehört haben.

Fazit: Für eine Siebenjährige Karriere kann man sich doch mehr erwarten, als belanglose, tausendmal gehörte Metal-/Deathcore Argumente!

Tracklist:

01. Def Con Three
02. Black Mirrors
03. Prophet Of None
04. Stench Of The Earth
05. Def Con Two
06. No Gods, No Masters
07. S.N.A.F.U.
08. The Color Of Misery
09. Def Con One
10. White Paranoia
11. King Cobra
12. Solitary Confinement

Besetzung:

Sito (voc)
Fer (guit)
Alfon (guit)
Pablo (bass)
Adrián (drums)

Internet:

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Hummano @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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