Band: Hyades
Titel: The Wolves Are Getting Hungry
Label: Punishment 18 Records
VÖ: 29.06.15
Genre: Thrash Metal

Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Räudig kauziger, sehr Bay Area beeinflusste Thrash Metal muss nicht immer aus den Staaten kommen. Dies beweisen die Italiener von Hyades. Bereits seit 1996 im Geschehen blicken sie bereits auf eine durchaus stattliche Discographie zurück. Dennoch ist die Combo wohl eher ein Geheimtipp für die Thrash Maniacs. Die Einflüsse und die Vermischungen im Hauseigenen Sound reichen von Omen, Tankard (GER), Onslaught bis hinüber zu den Dänen von Artillery. Keine Frage dass man hier einfach ein hartes Los hat, eben mit diesen großen Vorreitern mitzumischen ist schwierig. Über das breite Feld hinaus kann man sicherlich anknüpfen, aber das Feld aufzuräumen dafür reicht es auch im neuen Jahr nicht. Viel zu viele Ähnlichkeiten sind eben vorhanden und die breite Palette des Planet verknüpfenden Old School Thrash ist sicherlich gut anzuhören, bietet aber im Gegensatz zu vielen anderen Kollegen wenig Neues. Mit packenden Roots und guten Vibes kann man aber sicherlich im Mittelfeld amtlich mitmischen, wenngleich mir so eine wirkliche packende Speed Granate in der Tracklist fehlt. Die peitschenden Vibes sind aber eben eine gute Vorstellung im Thrash Bereich und der geneigte Old Schooler, vor allem jener, welcher der US Version hold ist, kommt durchaus auf seine Kosten. Was hier noch fehlt ist einfach die eigene Dynamik und diese muss man definitiv vermehrt zum Einsatz bringen. Nach so vielen Jahren hat man durchaus bewiesen dass man im Schatten der genannten Größen mitmischen kann, dennoch hört man einfach, dass die Italiener deutlich mehr auf dem Kasten hätten, es aber nur raus lassen müssten. Somit gutes, prächtiges Album in der Karriere. Spitzenreiter ist Album Nummer vier sicherlich nicht, aber im vorderen Drittel kann man mit dieser Scheiblette durchaus mitmischen.

Fazit: Knackiger Thrash Output, welcher einfach mehr Eigendynamik braucht. Wäre dies vermehrt vorhanden, könnte man weiter vorne mitmischen. Wer auf Old School Thrash Metal steht kommt hier durchaus auf seine Kosten, sollte sich aber im Hinterkopf behalten, dass man hier einfach eine südliche Abform vieler Trademarks von großen Thrash Metal Bands bekommt.

Tracklist:

01. The Economist
02. Ignorance Is No Excuse
03. The Decay of Humankind
04. The Apostles of War
05. The Great Lie
06. Heavier Than Shit (Hyz IV)
07. Sing This Rhyme
08. Eight Beers After
09. The Wolves Are Getting Hungry
10. Hyades (2015 version)

Besetzung:

Marco Colombo (voc)
Lorenzo Testa (guit)
Rob Orlando (bass)
Marco Negonda (guit)
Rodolfo Ridolfi (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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