Band: Hybrid Sheep
Titel: Free From The Clutches Of Gods
Label: Tenacity Music
VÖ: 2014
Genre: Death Metal/Metalcore
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Gegründet 2008 sind die Franzosen von Hybrid Sheep für mich völliges Neuland. Die Formation, legt uns den Rundling „Free From The Clutches Of Gods” vor und da wird uns einfach erklärt, ja sie machen Hardcore. Ah ja und wie soll man dies jetzt genauer verstehen? Nun Hardcore ist ja an sich schon eine Einstufung, wo es weiters nicht viel zu erklären gibt. Dennoch, bei den Franzosen ist dies deutlich facettenreicher umgesetzt worden. Die Mixtur aus modernen Death Metal Partitionen und sehr adretten Core Allüren wurde gut vermischt. Den Verstand die Technik reichlich einzusetzen zeigt das die Formation sehr gut aufeinander abgestimmt ist und dies spiegelt sich auch bei den Songs wieder. Mächtig legt sich die Truppe ins Zeug und serviert uns kunterbunt eine geballte Ladung an Härte, Melodie und klaren Elementen. Die Fusion ist hier durchaus nicht unbedingt leicht, gilt es doch gegenüber anderen Kollegen frischen Wind ins Geschehen zu bringen. Gelingt auch leider nur teilweise, denn zu viele Einflüsse und Linien klingen tausendmal gehört. Es ist wirklich nicht schlecht, nur gab es bereits von Trivium und Konsorten bereits ähnliches. Freilich zelebrieren die Franzosen hier was die Vocals betrifft gar keine Clear Vocals und teilweise geht es härter zur Sache. Rhythmisch allerdings verdingt sich das französische Quintett im sehr ähnlichen Fährwasser und man sticht kaum aus selbigen hervor. Keine Frage, dass, was die Jungs hier anpacken ist nicht schlecht, aber eben auch noch lange kein Gold. Deutlich mehr eigene Innovation hätte hier deutlich besser getan, als den großen, breitentauglichen Szenekollegen nachzueifern. Heutzutage sicherlich schwierig, aber viele artverwandten Genremitstreiter haben es bereits gezeigt, dass man hier wesentlich mehr bringen kann. Wie gesagt, schlecht ist das Material nicht, weder technisch gesehen, noch vom Wiedererkennungswert. Allerdings vermisst man eben sehr stark den eigenen Stempel, denn dieser würde die technisch hochversierte Truppe merklich besser rüber kommen lassen.

Fazit: Die Franzosen servieren uns einen durchaus guten Happen. Wer hier auf Neuerungen, oder einen frischen Wind hofft ist leider am Holzweg. Technisch durchaus guter Truppe, nur braucht es jetzt wesentlich mehr Eigenständigkeit.

Tracklist:

01. An Illness Called Callousness 03:58
02. Dark Passenger 02:32
03. From Stupid to Putrid 03:44
04. System is Crumbling 03:43
05. Liar’s Promises 03:16
06. Plague of Locusts 03:42
07. We Were Giants 04:58
08. A Man Chooses…A Slave Obeys 03:54
09. Dead Rats Don’t Squeak 03:24
10. Maze of Streets 04:29

Besetzung:

Arnaud (voc)
Alex (guit)
Andre (guit)
Max (bass)
Jordan (drums)

Internet:

Hybrid Sheep @ Facebook

Hybrid Sheep @ Reverbnation

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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