Band: Illnath
Titel: 4 Shades Of Me
Label: Pitchblack Records
VÖ: 2013
Genre: Melodic Death/Thrash Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Es ist zwar nicht mehr up to date eine Grunzlady in der Band zu haben, jedoch verwundern immer wieder gewisse Bands mit ihren Ladies, welche wie eine Furie ins Mikro brüllen. Bis dato für mich das Aushängeschild in diesem Bereich waren (nein nicht Arch Enemy) immer Izegrim. Die Holländer hatten schon einen gehörigen Pegel vorgelegt und nun ist es soweit und ihre Nachbarn setzen ebenfalls zum Angriff an. Illnath blicken auf eine lange Geschichte zurück. 2000 gegründet startet man noch mit einem männlichen Shouter und nun ist das mittlerweile vierte Album zu haben. Selbiges ist das zweit mit der bemerkenswerten Frontfurie Mona Beck und die Dame lehrt uns ordentlich das Fürchten. Zwar ist im Netz zu lesen dass die Truppe mehr auf einen Symphonic Black Metal baut, doch von alledem kann man bei diesem Album sicherlich nicht sprechen. Eher würde ich behaupten dass es sich um einen schwarzgetränkten Death/Thrash handelt. Die schwarze Linie wurde aber wohl immer mehr dezimiert. Das Machwerk „4 Shaes of Me“ tschingelt durchgehend zwischen Death und Thrash Allüren hindurch. Parallelen zu Izegrim sind einfach nicht von der Hand zu weisen, denn was die melodischen Einwürfe betrifft wird eine sehr starke Ähnlichkeit geboten. Nicht minder können die Dänen an die Erfolge der Holländer anknüpfen, denn solche Vermischungen sind zwar nicht mehr das Neueste, sorgen aber immer noch für viel Unterhaltung. Bedrohlich fungieren die Dänen und fegen wie bei einer Hexenjagd alles hinweg was sich ihnen in den Weg stellt. An und ab blitzt der Black Metal Gedanke zwar noch hindurch, wird aber Sekunden später wieder von der Rhythmus Fraktion stark dezimiert. Mag wohl sein, dass durch dein Einsatz der Fronterin das Ganze etwas erfrischender klingt, allerdings muss man sagen, dass die Mannschaft sehr wohl nach all den Jahren weiß wie man den Speer in die Menge rammen muss. Nicht minder vernichtend ist das Endergebnis und der Todesbleitrupp überzeugt nicht nur durch die unbändige Kraft, nein eben auch durch das erfrischende Mischverhältnis zwischen Härte im Bereich des Death und Thrash Metals und eben der guten Beimischung von Melodien und kleineren hymnischen Gelagen.

Fazit: Die Death/Thrash Genossen hinter dem Projekt Illnath wissen genau wo man den Nagel vernichtend einschlagen muss. Begeisterungswürdiges Material für Freunde von Izegrim, Cripper und Konsorten. Es zeigt sich einfach das man nicht einen riesen Hype braucht um die Szene des Genres zu unterhalten. Somit eine langwährende Unterhaltung seitens der Dänen, denn das Mischkonzept stimmt und weiß vom ersten bis zum letzten Track zu überzeugen.

Tracklist:

01. Blood Warrior 03:42
02. Gallow Hill 03:22
03. King of Your Mind 03:47
04. Pieces 03:19
05. No Salvation 03:30
06. Captain of the Seven Seas 03:50
07. Unleashed 03:09
08. Shade of Me 02:50
09. Not My God 04:24
10. It’s on Me 03:38
11. Angelic Voices Calling (2012) 03:09

Besetzung:

Peter „Pete“ Falk (guit)
Kenneth Frandsen (bass)
Dennis Stockmarr (drums)
Mona Beck (voc)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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