Band: Insomnium
Titel: Shadows Of The Dying Sun
Label: Century Media Records
VÖ: 2014
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Oliver

Ist es denn wirklich schon zweieinhalb Jahre her seit One For Sorrow uns in seine unendlichen Tiefen gezogen hat? Als Tracks wie Song Of The Blackest Bird oder Only One Who Waits die Herzen der Fans im Sturm erobert haben? Mit 28.4.2014 steht nun endlich das sechste Studioalbum der unendlich melancholischen Recken von „Insomnium“ in den Regalen. „Shadows Of The Dying Sun“ nennt sich das gute Stück und verspricht das bisher abwechslungsreichste Album der Finnen zu werden.

Abwechslungsreichtum… hier möchte ich auch gleich als erstes Einhaken. Bereits die erste Kostprobe „While We Sleep“, welche schon vor einigen Wochen veröffentlicht wurde, gab uns einen ersten Eindruck vom zu erwartenden. Ein wenig Wandel zeichnet sich ab, sanftere Klänge sind zu hören und doch ist nichts vom typischen Sound verloren gegangen.
Auffallend sind vor allem die sanften Songs unter denen Lose to Night besonders hervor sticht. Dieser Titel ist zweifelsohne der wohl weichste den Insomnium je hervorgebracht hat, stört mich jedoch nicht im Geringsten. Eigentlich kann ich es nicht wirklich erklären jedoch passen diese Stücke, vor allem nach einigen Durchläufen, hervorragend ins Gesamtbild, lockern das Album auf und schaffen ein unendlich schönes Hörvergnügen, zumal danach das Tempo gleich wieder mächtig angezogen wird.

Fazit: Was soll man eigentlich noch über „Insomnium“ sagen? Vor einigen Jahren noch quasi ein Geheimtipp teilen sie sich 2014 die Spitze des Melodic Death mit Größen wie Amorphis oder Tuomas Saukkonen. Spätestens seit Across The Dark lassen die Männer keinen Zweifel an der Qualität ihres Schaffens. „Shadows Of The Dying Sun“ setzt die Erfolgsstory fort und bringt zudem neue Akzente mit sich. Abwechslungsreicher als je zuvor dürfen wir ein Album der Extraklasse erleben welches 2014, zumindest für mich, wohl nur mehr schwer zu toppen sein wird. Die neue „Weichheit“ könnte dem einen oder anderen eventuell etwas sauer aufstoßen, meine persönlichen Erwartungen hat die Band aber eben gerade wegen dieser neuen Seite Übertroffen und „Ephemeral“ hat sich schnurstracks zu meinem neuen Lieblingstitel gemausert.

Tracklist:

01. The Primeval Dark 03:17
02. While We Sleep 06:20
03. Revelation 05:15
04. Black Heart Rebellion 07:03
05. Lose to Night 04:59
06. Collapsing Words 04:38
07. The River 07:57
08. Ephemeral 04:01
09. The Promethean Song 06:41
10. Shadows of the Dying Sun 06:32

Besetzung:

Niilo Sevänen (voc & bass)
Ville Friman (guit)
Markus Vanhala (guit)
Markus Hirvonen (drums)

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