Band: Jay Smith
Titel: King Of Man
Label: Gain Music Entertainment
VÖ: 2014
Genre: Rock
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Jay Smith? Den Namen habe ich bis dato noch nie gehört. Laut Angaben im Netz, soll der Bursche ein wahrer Alleskönner sein! Schweden? Echt jetzt? Hätte den Typen doch glatt in Amerika angesiedelt gesehen. Weiters ist auch das Machwerk von einer sehr amerikanischen Prägung. Dabei frönt der Bursche und Solokünstler dermaßen dem Südstaatenrock, wie auch Bluesrock das es eine Freude ist. Viele Kollegen werden da gleich Nickelback kreischen und mit dem Finger auf den Schweden zeigen. Gut kann er sich sicherlich nicht davor verwehren, denn abstreiten kann man gewisse Linien definitiv nicht. Weiters ist es für mich persönlich ein wirkliches Vergnügen den Country/Western Rock Kollegen Brantley Gilbert zu nennen. Nicht minder, wenn nicht weitesgehend dominant klingen die Stücke auf diesem Album. Allesamt rattern recht gemächlich, mal mehr, mal weniger mit frischem Schlamm verziert durch die Boxen. Sehr authentisch eben und genau deswegen, hätte ich eben zu Beginn mit Sicherheit und Blind sagen können, dass der Schwede gar keiner ist. Nun ja, so ist er nun mal aus Skandinavien und stigmatisiert hier nicht mit handelsüblichen Klientel behafteten Attitüden. Somit eine sehr frische Runde, mit einem riesengroßen Schild in Richtung hinüber genau nach Texas. Meistens guckt auch das Auge mit. Nun das Coverartwork sieht aus wie eine Parfumwerbung und somit weniger wirklich mitreißend, wohl aber das, was sich im geschnürten Paket befindet. Ok, seien wir hier wirklich ehrlich, Weltenruhm? Dies wird hart sein, auch wenn man im Falle dieser Mixtur von einem anderen Kontinent kommt. Dennoch, die Stücke sind durchaus unterhaltsam, schwimmen aber jenseits des herkömmlichen Rock/Metal Klischees. Einerseits sicherlich mal was anderes, andererseits aber gibt es auch in diesem Bereich eine sehr starke Konkurrenz. Hier mitzumischen ist schwierig, kann der gute Smith sicherlich, doch die großen, wie im Falle eines gewissen Mister Gilbert vom Thron stoßen ist mehr als nur fragwürdig. Was bleibt? Eine gemütliche, teilweise sehr chillige Runde im Bereich des Southern/Blues Rock, welcher an und ab etwas moderner und alternative behafteter ausgestattet wurde.

Fazit: Weltruhm ist schwierig, aber das Material ist teilweise gut zum Schunkeln und kann zwischendurch in jedem Rock/Metal Haushalt laufen, ohne dass man da vielleicht von Frevel oder untrueness sprechen dürfte.

Tracklist:

01. The Blues
02. Women
03. Keeps Me Alive
04. King Of Man
05. Cowboys From Hell
06. Sanctuary
07. Keep Your Troubles At Bay
08. Ode To Death (Little Sister)
09. Tramp Of Love
10. Evil I Might Be
11. Worries Won’t Bring It Back
12. Sanctuary Revisited

Besetzung:

Jay Smith

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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