Band: Johnny Crash
Title: Fight The Cause
Label: Alister Records
VÖ: 2014
Genre: Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Die Idee Songs und Ideen des legendären Country Musikers Johnny Cash in AC/DC Form wieder zugeben, scheint bei den Bayern Johnny Crash nichts Neues zu sein. Bereits mit dem Vorgängeralbum „Beyond The Highway To Hell“ hat man für ordentliches Aufsehen sorgen können. Seien wir ehrlich, heutzutage braucht es doch mehr oder? Eigentlich schon, doch den Charme den die bayrischen Rocker intus haben ist einfach superb. Mit durch und durch schlichten Soundarrangements wurden die Stücke genau nach dem Prinzip der Aussierocker angepasst. Klingt weiterhin ja nicht weltbewegend. Dennoch, erst einmal auf den Geschmack gekommen schallen die Stücke sehr adrett und animierlich aus den Boxen. Mit viel Begeisterung für das Rockdetail wurden alle Linien so zurecht gemacht, das man echt schier sagen könnte, das wäre eine neue Scheibe von AC/DC. JA weiß schon, dass gleich viele Frevel schreien. Doch genauer hingehört röhrt sich Rooby Rubner genauso wie sein australischer Kollege die Kehle heißer. Auch rhythmisch bietet die Formation genau das, was ein echter Rocker in der Schnittmenge von AC/DC und Konsorten mag. Griffige, erdige Rockrhythmen, welche einen einfach dazu begeistern sein Tanzbein bis zum Umfallen zu schwingen. Die Schlichtheit der Songs wird insofern gut gemeistert, indem man viel Partycharakter miteinpackt. Solche Unterfangen sind sehr schwierig und gelingen eher den wenigsten. Den Weißwurstrockern ist es gelungen und so hört man begeistert den Umformatierten Stücken in der amerikanisch-australischen Fusion, gespielt von deutschen Vertretern nur zu gern. Der Partypegel wird stets dabei auf dem höchsten Level gehalten. Ob dies für eine breite Front und einen enormen Popularitätsschwung reicht? Tja das wird die Zeit zeigen, dennoch und das ist der absolute Bonsupunkt bei dieser Truppe. Ihre Art der Umsetzung ist nicht der x-te Versuch als AC/DC Klon durchzugehen, sondern eher als Hommage für Johnny Cash, wie auch eben den Australiern zu überzeugen. Dies tut man und so kann man das Album in jeder Bar spielen oder auf jedem Festzelt. Dies ist einfach breit gefächert und massentauglich. Dies kann man nun sehen wie man will, Fakt ist, dass der Sound nicht unbeeindruckt einen hier mitrocken lässt.

Fazit: Aussie Rock mal anders, zwar ist der Countrycharme a la Johnny Cash komplett verloren gegangen. Dennoch zaubern die Jungs aus Bayern eine Partystimmung hervor die unvergesslich für viel Unterhaltung sorgen wird.

Tracklist:

01. Fight The Cause
02. Ain’t No Grave
03. Redemption Day
04. Rock’n’Roll Generation
05. Man In Black
06. 37408 (Get Laid)
07. Ghost Riders In The Sky
08. Mary Jane
09. One
10. Rhythm Stick
11. Personal Jesus
12. Get Rhythm
13. Next In Line

Besetzung:

Carsten ‚Hardy‘ Harth (guit)
Skinny Kullmann (bass)
Roland ‚Rooby‘ Rubner (voc)
Mike Stokan (drums)
Andy Schneider (guit)

Internet:

Johnny Crash Website

Johnny Crash @ Facebook

Johnny Crash @ Twitter

Johnny Crash @ Reverbnation

Johnny Crash @ YouTube

Share.

About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close