KALMO – Demoni

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Band: KALMO
Titel: Demoni
Label: Independent
VÖ: 10/05/2019
Genre: Doom Metal
Bewertung: 3/5

KALMO ist ein medizinischer Begriff für eine Leiche auf Finnisch. Dies ist gleichfalls der Formation, die wir uns heute genauer zur Brust nehmen. Doom Metal wird da als Hauptelement angegeben, ist definitiv ein Baustein, den man gelten lassen kann. Darüber hinaus kommen viele Soundeinsätze hinzu, welche ich von Bands der Marke TIMO RAUTIAINEN & TRIO NISKALAUKAS gewohnt bin.

Diesbezüglich muss gleich gesagt werden, mit der Wankelmütigkeit der oben genannten Band aus Finnland haben KALMO nicht viel zu tun, wohl aber mit der Ähnlichkeit und Wirkung im Sound an sich. Zähe Doom Schläge treffen auf einen dunkel-düsteren Sound mit vielen Facetten. Teilweise wird sogar einiges aus dem Black Metal Lager verwendet was eine weitere Forcierung des Sounds dieser Finnen ist.

Die sechs Songs auf „Demoni“ werden runter gezockt und dabei erwischt sich der Hörer hinsichtlich des Wirkungsgrades. Ohne mit der Wimper zu zucken und eiskalt bläst der finnische Trupp über einen hinweg.

Mit morbiden Soundarrangements der Marke CELTIC FROST wird ein verzerrter, wahnhafter Sound kreiert, der seine Wirkung niemals verfehlt. Deutlich schmerzhafter ist die experimentelle Schiene, die hier und da aufgefahren wird. Das ist nicht unbedingt mein Ding. Besonders beim Song „Laupus“ ist dich mehr störend als dienlich.

Die Musik von KALMO ist vielschichtig und definitiv keine Alltagsmusik den sich jedermann/frau antun wird. Fakt ist, mit dieser Facette haben die Jungs einen schier unnachahmlichen Sound geschaffen, den sich eine breite Facette an Doom und Black Metal Fans zu Gemüte führen sollte. Mit der Vielschichtigkeit der dunklen und derb-morbiden Soundarrangierung ist dies unveränderlich deren Baustelle.

Fazit: Mit „Demoni“ bieten KALMO den Soundtrack für den verrottenden Untergang im Verlies und hierbei bauen die Jungs auf Gefühle zwischen Verzweiflung und Schmerz!

Tracklist

01. Piru
02. Elävä vainaa
03. Lupaus

04. Valo
05. Mustaa
06. Show Me Your Face

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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