Band: Kyle Gass Band
Titel: Thundering Herd
Label: Steamhammer
VÖ: 02.09.16
Genre: Classic Rock, Hard Rock, Rock, Southern Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Was muss man tun um Teil des Kyle Projekts zu werden, ja dies war die Frage der Fragen bevor man sich aufmachte, um das Plektrum des Schicksals zu finden. Nach den Erfolgen mit Tenacious D, hatte der Glatzköpfige Mastermind, Kyle Gass, auch mit seinem Soloding gute Erfolge einheimsen können. Lag auch an der breiten Unterhaltung des Rocks, irgendwo zwischen dem traditionellen Äquator und dem Southern Rock Bereich. Bereits der Vorgänger kam gut ins Gehör und wusste zu überzeugen und eben zu unterhalten. Folglich war meine Frage, kann der gute Kyle mit seinem Solo Ding hier den Levelpegel halten? Dass die zusammengetrommelten Jungs um Mr. Gass genau wissen, dass man mit Witz und Charme eben überzeugen kann, auch wenn man jetzt nicht die technisch ausgefeilte Musik macht steht außer Frage.

Auch im neuen Jahr wissen die Jungs definitiv wie man es macht und so verwundert es auch nicht, dass die Songs nur so vor Charme und Witz sprühen. Rhythmisch werden hier eben die Gepflogenheiten des Rocks gut durchmischt, wenn auch jetzt nicht auf eine dermaßen spektakuläre Art und Weise. Faktum ist aber, das was diese Band bereits mit dem Vorgänger geschaffen hat, ist auch auf dem neuen Album gut rauszuhören. Gute Unterhaltung auf eine lockere Art und Weise. Man ist zielsicher und strebt eben dass an, was Kyle und Jack Black mit Tenacious D nicht machen. Somit kein anbiederndes aufwärmen. Sicherlich befinden sich auch kleinere Parallelen innerhalb der Songs, was auch nicht verwundert, wenn Kyle eben auch bei Tencacious D mitwirkt. Das gute ist aber, dies hält sich bis auf kleinere Gelage komplett in Grenzen. Lediglich „Bro Code“ könnte auch auf einem Tenacisous D Album sein.

Macht aber im Großen und Ganzen nichts, denn durch die Bank gibt es eine eigenständige Rockunterhaltung, welche mit Witz und Charme gegenüber technischen Gelagen zu überzeugen weiß. Es muss nicht immer bitterernst sein, nein auch lockere Rockkunst kann auf allen Ebenen zünden und einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen.

Man könnte jetzt diskutieren, ob es auch ohne Jack Black genauso witzig, oder nur halb so witzig ist. Es ist wie es ist, die Unterhaltung im Alleingang funktioniert auch so. Da stelle ich eigentlich gar keine Vergleiche an, denn Kyle weiß mit seinen Mannen ordentlich zu rocken und auch den gewissen Witz und Lustigkeitspegel zu halten seitens der Lyriks. Von urtypischem Hard Rock , Southern, Funk bis hin zu Blues abgeformten Variationen wird hier einiges als locker unterhaltendes Repertoire geboten und dies geht gelungen und unvermindert ins Gehör.

Fazit: Auch mit diesem Werk gehen Kyle Gass keine Argumente für einen Alleingang aus. Eher im Gegenteil, gute Partyrockmucke in einer durch und durch gut gemischten Melange weiß den Rocker zu überzeugen.

Tracklist:

01. Cakey 04:08
02. Regretta 02:58
03. Bro Code 02:55
04. Hell Or High 03:04
05. Bring Her Back Better 02:55
06. Bone 02:30
07. Uncle Jazz 02:28
08. Mike Bray (Don’t Drink The Water) 03:42
09. Mama’s Ma 03:47
10. Gypsy Scroll II:Toot Of The Valley 05:02
11. The Best We Could Do (In The Time Allotted) 03:48

Besetzung:

Kyle Gass (voc & guit)
Mike Bray (guit)
John Konesky (guit)
Jason Keene (bass & harmonica)
Tim Spier (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.