Band: Lacerator
Titel: Killing Complex
Label: Selfreleased
VÖ: 2006
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Hat ja wieder eine Zeit lang gedauert bis wir uns dazu aufgerafft haben die Scheiblette der noch recht jungen Lacerator zu rezensieren. Live haben wir von den Pongauer/Tennengauer Death Metal Freaks ja schon berichtet und wollen uns nun ihrem ersten Output „The Killing Complex“ widmen. Nach dem ruhigen/schaurigen Intro wird gleich ordentlich mit dem Song My Darkest Hour dampf gemacht. Der Sound der Scheibe ist äußerst dumpf gehalten was aber beim anhören äußerst gut rüberkommt. Einige Heroen beeinflussen, Behemoth sei hier an dieser Stelle genannt man kann aber durchaus eigene Akzente setzen. Hannes Waclawek hat ein sehr gutes kräftiges Organ und schreit sich Streckenweise die Seele aus dem Hals. Dritter Track der Cd ist Change My Hate und rattert ordentlich durch die Boxen. Weitaus besinnlicher beginnt Duplicity um sich dann weiter auszubreiten und ordentlich durchzustarten. Im Fährwasser von Change My Hate befindet sich auch Track Nummer 5 Goddess of Retribution. Sleeping Aggressor hat zu Beginn deutliche Megadeth Guitarrenanleihen und ich liebe diesen eigenen modernen Guitarrensound. Instrumental Songs sind so eine Sache manche Leute lieben sie andere hassen sie wie die Pest wohlgemerkt ist das Instrumental Echoes of Eternity ganz gut gelungen. Killing Complex knattert dann wieder ordentlich und man kann hier einfach nicht nur rum sitzen sondern muss einfach seine Nackenmuskulatur belasten. Ravenous Vulture gehört auf dieser Scheibe zu einem meiner Lieblingssongs vor allem weil er so herrlich schrattelt und streckenweise an die Heroen Venom erinnert. Das Ende machen die beiden Songs Victim of Illumination und End of Time, wobei ich bei End of Time schon dachte es handle sich hier um eine andere Art von Metallica Cover nein ist ein Song aus eigener Feder. Fazit schnörkelloser Death Metal der gut rüberkommt auch live, die Scheibe ist gut gelungen, kann man den Burschen nur wünschen das man bald vor einem größerem Live Publikum auftreten kann. Das Können und die Tightness hätten die Herrschaften. Thumbs up boys. Wer den Rundling sein Eigen nennen will sollte so schnell als möglich Kontakt zu den Jungs von Lacerator aufnehmen und 10 Euro ist die Scheibe allemal Wert und man hat wieder den Underground unterstützt.

Tracklist:

01 Resurrection Symphony
02 My Darkest Hour
03 Change my Hate
04 Duplicity
05 Goddess of Retribution
06 Sleeping Aggressor
07 Echoes of Eternity
08 The Killing Complex
09 Ravenous Vulture
10 Victim of Illumination
11 End of Time

Besetzung:

Hannes Waclawek (bass & voc)
Markus Huttersberger (drums)
Johannes Zitz (guit)
Marc Aigner (guit)

Internet:

Lacerator @ Facebook

Lacerator @ MySpace

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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