LEGION OF THE DAMNED – Slaves of the Shadow Realm

Legion-Of-The-Damned-Slaves-Of-The-Shadow-Realm-album-cover

Band: LEGION OF THE DAMNED
Titel: Slaves of the Shadow Realm
Label: Napalm Records
VÖ.: 04/01/19
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 5/5

Die Niederländer LEGION OF THE DAMNED, welche 2005 aus den Überresten von OCCULT entstammen, sind wieder zurück. Nicht, dass die holländischen Prügelknaben des Death/Thrash Genres jemals weg gewesen wären. Allerdings hat sich die Band eine fast fünfjährige Pause auferlegt. Meiner Meinung nach war dies notwendig, da man beim Hören des neuesten Release „Slaves of the Shadow Realm“ sofort hört, die Band hat abermals ordentlich Blut geleckt.

Die sogenannte Schöpfungspause nutzte die Band gehörig und dementsprechend hört sich der neueste Reigen merklich kerniger und wutentbrannter an. Gewisse Spielereien seitens Arrangements und Einspielungen wurden komplett dezimiert, für dies die Truppe ja von etlichen Fans einiges an Kritik einfahren musste. Unter dem Deckmantel, altes Liedgut, mit merklich besserer Produktion wird die Kelle gewaltig geschlagen. Eine schillernde mit der uns die Niederländer hier nieder prügeln, im Kontrast dazu mit vielen schroffen Ecken und Kanten.

Langzeit-Produzent Andy Classen hat alle Regler gut gedreht und LEGION OF THE DAMNED einen Sound gezaubert der klingt, wie wenn sie alte Glanztaten neue auflegen würden. Roots und Spirit im 80er verankert und mit merklichen Bausteinen und Beigaben, sodass die wuchtige Maschinerie auf Teufel komm raus im Hochturbotempo dahin rattert. Eine Bangerattacke nach der anderen peitscht durch die Boxen und raubt dem Hörer den Atem.

Maurice “Sephiroth” Swinkels fungiert und hechtet im Gedanken des Hörers wie von der Tarantel gestochen hin und her. Kreischt, fiept und brüllt sich die Seele aus dem Leib. Alle Rädchen laufen ineinander, dieses mal wesentlich Old School lastiger. Erinnernd an die ersten Gehversuche „Malevolent Rapture“ und „Sons of the Jackal“ wurde dieser Gedankenfaden gut aufgegriffen und etliche Jahre übersprungen. Wahrscheinlich klingt genau deswegen der neueste Silberling so passend und an die alten Roots erinnernd.

LEGION OF THE DAMNED haben es seit jeher verstanden ihre produktive Instrumentalsektion demgemäß einzusetzen, dass die ungehobelten Prügelschläge den Hörer zu einem masochistischen Tanz verleitet. Mit aufgepeppter Raserei sticht und säbeln sich die Niederländer ab sofort neuerlich den Weg frei.

Das oftmals von meiner Seite ersehnte rohe, organische Hörerlebnis hat meines Erachtens seine Vollendung gefunden.

Alle brutalen Einlagen sind mit einer göttlichen Produktion versehen, für dies war die Band in Zusammenarbeit mit ihrem langjährigen Produzenten bekannt. Im Gegensatz dazu klingt der Silberling nicht zusehends auspoliert und viele morbide Einlagen lassen das Konzept wesentlich ungeschliffener klingen. Mit einem Ohren betörenden Donnerschlag und mit bösartigen Peitschenschlägen rotieren die Jungs wie beim Hexentanz ums Feuer herum.

Fazit: LEGION OF THE DAMNED legen einen infernalen Death/Thrash Reigen in kraftvoller Old School Reinkarnation vor!

Tracklist

01. The Widows Breed
02. Nocturnal Commando
03. Charnel Confession
04. Slaves of the Southern Cross
05. Warhounds of Hades

06. Black Banners in Flames
07. Shadow Realm of the Demonic Mind
08. Palace of Sin
09. Dark Coronation/Outro

Besetzung

Maurice Swinkels – Vocals
Erik Fleuren – Drums
Harold Gielen – Bass
Twan van Geel – Guitar
Fabian Verwije – Session Guitar

Internet
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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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