Liquid Steel – Scream

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Published on Oktober 17, 2012 with No Comments

Band: Liquid Steel
Titel: Scream
Label: Selfreleased
VÖ: 2012
Genre: Heavy Metal, NWOBHM
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Bei der Betrachtung des Covers vom ersten Lebenszeichen der Tiroler Liquid Steel muss ich etwas schmunzeln. Ein alter Schulkollege hatte zu meiner Schulzeit einen ähnlichen Zeichenstil. Wurde der etwa verpflichtet? Wohl kaum, und was rattert nun aus dem Tiroler Ländle da daher? Aha klassischer Heavy Metal, mit einer breiten Kerbe aus dem NWOBHM Bereich. Die Innsbrucker treten ja dem klassischen Heavy Fan mit dieser 3 Track Demo ordentlich in den A****. Durchaus kann man raushören das die Jungs eine gute Portion Kreativität geschnuppert hat und das nicht erst vor wenigen Jahren. Innovation steht bei der Mannschaft ganz groß am Banner. Sicherlich mag es wohl schwierig sein in diesem Bereich neue Ansätze zu geben. Die gesetzten Trademarks sind einfach zu weitschweifend. Die Tiroler sind aber durchaus imstande einen eines Besseren zu belehren. Es ist für mich recht witzig, denn der Fakt das Hammerfall von Warlord, als auch von Stormwitch beeinflusst wurden war ja nicht von der Hand zu weißen. Auch diese Formation hat wohl schon etliche Tracks und Alben von den genannten Truppen gehört. Vor allem Stormwitch in den Frühtagen (Walpurigs Night) wäre hier meiner Meinung nach stattlich rauszuhören. Mit Black Romantic haben die Jungs aber wohl weniger zu tun. Leder, Nieten und Kuttenträger werden hierbei aufgefordert ihr Hinterteil hochzujagen und zu den stattlichen Klängen abzuhotten. Kann man 80er Flair besser rüber bringen wie diese Truppe? Hm sicherlich sind etliche Vertreter dazu imstande, doch auch Liquid Steel wissen genau wo der Nagel eingeschlagen werden muss. Ob man mit dieser Art von Musik in Österreich einen Patzen abkrallen kann weiß ich nicht, allerdings macht die Art und Weise, wie auch der Spirit der Truppe so viel Spaß, sodass es für drei weitere Kapellen reichen würde. Auch sehr gut finde ich den Black Sabbath Einfluss, welchen man vor allem bei „Echoes of War“ stark raus hört. Hier wird aber nur rhythmisch eine gute Erweiterung im Sound geboten, denn weiterhin wird breitgefächert der True Metal Acker durchpflügt.

Fazit: Wirklich geiler, erster Einstand, welcher der Kuttenträgerlandschaft in Österreich einen neuen Anstrich verpassen wird. Hier als Traditionalist nein zu sagen ist meiner Meinung nach ein Frevel. Hammerwerk und superbe Ideen versprühen den Spirit der 80er an allen Ecken und Enden.

Tracklist:

01. Scream in the Night 04:27
02. Echoes of War 06:13
03. When the Rain Falls 05:32

Besetzung:

Fabio (voc)
Julle (guit)
Ferdl (guit)
Matze (bass)
Martin (drums)

Internet:

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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