Hollow Peak – Obsidian Cult

Hollow Peak – Obsidian Cult - Artwork

Band: Hollow Peak 🇳🇴
Titel: Obsidian Cult
Label: Massacre Records
VÖ: 05/12/25
Genre: Dark Metal

Tracklist

01. From Ashes Rises A Crown
02. Euphoria
03. Labyrinth
04. Unseen
05. Ray Of Light
06. Liberation
07. Attack
08. Obsidian Cult
09. Celest
10. Town

Besetzung

Raghild Westgaard – Gesang
Stian Smeby – Gitarren
Audun Kongsrud – Gitarren
Anders Nesset – Bassgitarre
Marius Karlsen – Schlagzeug

Bewertung: 4/5

77%

Die ehemalige Theater Of Tragedy und jetzige HOLLOW PEAK Frontfrau Ragnhild Westgaard macht es einen auf »Obsidian Cult« nicht leicht, den modern produzierten und düsteren Heavy Metal zu erschließen. Der Gesangsstil wirkt teilweise abweisend, manchmal bewusst hölzern, aber bezirzst einen auch irgendwie.
Es braucht schon etwas Geduld, um beispielsweise den laut durch die Boxen schallenden Opener » From Ashes Rises A Crown« oder das leicht kauzige »Labyrinth« komplett zu erfassen. Obendrein wirkt der Klang des Albums anfangs steril.

Hinter »Obsidian Cult« steckt ein ganzheitliches Konzept.

Jedoch ist es eben jene Produktion und der Gesang, die für eine durchweg dunkle Atmosphäre sorgen. Melodische Kompositionen wie »Unseen« und »Celest« bilden einen wunderbaren Kontrast zu eher groovenden Nummer wie »Liberation«, während »Attak« oder auch das abschließende »Town« die goldene Mitte zwischen Härte und Melodie treffen.

»Obsidian Cult« will erarbeitet werden.

Zumindest in seiner Gänze. Es wirkt durch die moderne Kälte distanziert, fasziniert aber auch mit warmen Melodien. Ob »Obsidian Cult« mit einer weniger direkten Produktion den Zugang für den Hörer erleichtern würde, ist eine Geschmacksfrage.
Eindeutiger kann man hingegen die Frage beantworten, ob HOLLOW PEAK mit ähnlich gelagerten Bands wie Lacuna Coil oder Evanescene mithalten können. Das können die Norweger mit diesem Album auf jeden Fall!

Internet

HOLLOW PEAK – Obsidian Cult

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