Band: Manowar 
Titel: The Lord Of Steel
Label: Magic Circle
VÖ: 2012
Genre: Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Thorsten Jünemann

Ohjee…

Meine „All-Time-Faves“ (bis „Triumph Of Steel“!!!) sind wieder am Start und ich habe echte Probleme damit, dieses Album zu besprechen, ohne Angst haben zu müssen, dass mich die Rache Joey De Majo´s Basssaite trifft 😉

Aber gehen wir die Sache mal positiv an und ich bin glücklich zu hören, dass es sich nicht um ein „Metal-Hörspiel“ wie die letzten beiden Studioalben handelt. Es wird wirklich wieder richtige Musik gemacht… So richtige Songs mit Refrains, Strophen, Soli, und so weiter! Letztendlich sollte das aber bereits jeder wissen, da das Album (unsinnigerweise???) bereits vor über einem Monat schon digital erschien und überall auf der Welt und in sämtlichen Foren bereits besprochen wurde.

Und sogar recht gut abschnitt, da MANOWAR wahrscheinlich doch mal auf ihre MANOWARRIOR hörten und einen Schritt rückwärtsgingen. HEAVY METAL wird wieder intoniert, so wie man ihn von MANOWAR kennt und teilweise auch hören will, denn es ist kein „Fighting The World“, kein „Hail To England“, kein „Sign Of The Hammer“ und schon gar kein „Battle Hymns“! In meinen Ohren klingt es viel eher wie die logische Fortsetzung von „The Triumph Of Steel“ oder „Louder Than Hell“. Eric Adams singt immer noch wie ein Gott, Karl Logan´s Gitarre darf wieder richtig heavy zu richtigen Songs braten und solieren und über all dem thront natürlich die „Enterprise“, wie der Bass vom Chef halt liebevoll genannt wird. Donnie Hamzik macht auf dem Album eine gute Figur an dem Drums, auch wenn sie recht „kühl“ klingen…

MANOWAR anno 2012 wildern in ihrem eigenen Songwriting-Spektrum und lassen typische Fanhymnen inklusive Mitgröhlfaktor sowie erstklassige Halbballaden und den typischen schnellen und auch stampfenden Heavy Metal auf die Ohren los, nach denen die willige Gefolgschaft gelechzt hat. Über die Lyrics sollte man „Manowartypisch“ erhaben sein, seien es nun die Hymnen oder mal textliche Ausflüge ins Land der Vampire. Wer MANOWAR liebt, wird hier auch wieder sorglos zuschlagen können. Wer MANOWAR liebte und ihnen auf Grund der letzten VÖ´s den Rücken kehrte, sollte unbedingt reinhören, denn ich meine, Enttäuschungen sind ausgeschlossen.

Wer MANOWAR noch nicht kennt hat die Welt verpennt, sollte sich aber fix in die Materie einarbeiten, denn so sollte HEAVY METAL aus dem Hause MANOWAR klingen! Garniert wird der kurzweilige Hörgenuss wieder mit einem sehr schönen Cover von Ken Kelly. In der Info las ich, dass die CD-Version etwas remixter klingen soll, doch fiel mir das nicht wirklich auf. Und was das ganze Brimborium mit VÖ der digitalen Version knapp 1,5 Monate vor dem Release der Jewelcase-Version sollte, entschließt sich mir total. War das doch nur das pure Anchecken, wie das Zeug ankommt? Klappern gehört ja besonders im Hause MANOWAR zum Handwerk, ergo nur aus Promozwecken? Egal, ich bin glücklich, dass sich die Band wieder darauf besonnen hat, richtige Musik zu machen.

Von mir gibt es 4 / 5 Punkte. Zum Vergleich: „Kings Of Metal“ hätte von mir die volle Punktzahl erhalten. Einige musikalische Parts wie z.B. der überlaute Bass, das „kühl“ (vorsichtig formuliert ;-)!) Drumming stören mich etwas, letztendlich sind sie aber doch bei allen Pathos und Macken, sowie Fehlern die wahren KINGS OF METAL, die Hallen (vielleicht etwas überteuert!?) beben lassen und ihre Anhängerschaft mit „The Lord Of Steel“ wahrlich beglücken werden.

HAIL AND KILL

Tracklist:

01. The Lord Of Steel
02. Manowarriors
03. Born In A Grave
04. Righteous Glory
05. Touch The Sky
06. Black List
07. Expendable
08. El Gringo
09. Annihilation
10. Hail, Kill And Die
11. The Kingdom Of Steel

Besetzung:

Eric Adams (voc)
Karl Logan (guit)
Joey DeMaio (bass)
Donnie Hamzik (drums)

Internet:

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