Band: Maplerun
Titel: Restless
Label: Selfreleased
VÖ: 2012
Genre: Alternative Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Oliver Lackner

Zumindest im musikalischen Bereich gelingt der Aufschwung in Griechenland wie der neue Longplayer des Athener Quartetts „Maplerun“ eindrucksvoll beweist. Ein interessanter Mix aus Nu-Metal, Modern und Alternitive Rock, hervorragend umgesetzt und mit viel Gefühl dem Hörer präsentiert.

Athen, Griechenland. In den vergangenen Monaten ja leider durch diverse Schlagzeilen nicht gerade positiv in den Medien vertreten. Umso schöner, das es dort doch noch Menschen gibt, die ihre Träume zu verwirklichen versuchen. Die Jungs von „Maplerun“ lassen sich offensichtlich ihre Laune nicht verderben. Die Formation rund um den sehr charismatischen und mit toller Stimme bestückten Frontmann Nick (von Bartträger zu Bartträger: Wehe du rasierst dich!) schafft den Balanceakt zwischen angenehmer Härte und easy listening.

Das Album eröffnet mit dem Track „Nails“. Recht Rock-typischer Auftakt mit lässigen Akkorden. Bei 0:40 wird das Tempo dann erhöht und der Titel macht richtig Spaß. Was als Nummer zwei folgt lässt sich eigentlich kaum mehr überbieten. Der Titeltrack zum Album „Restless“ besteht mit Sicherheit vor jeder noch so kritischen Jury. Ein rockiges Meisterwerk das seinesgleichen sucht. So manche Band könnte sich hier ein Stück abschneiden. Ebenfalls sehr ansprechend fand ich die darauf folgenden Titel „Whenever“ und „The Fake“. Gut gelungene und mit viel Gefühl gespielte Songs. Was danach kommt ist deutlich über dem Durchschnitt, wenn auch nicht so herausragend wie „Restless“. Als Abschluss gibt’s eine Ballade Namens „The Rain“, die ich leider etwas fehlplatziert fand. An sich ein netter Song jedoch hätte mir die flotte Nummer „Lack of Words“ am Ende zum Abrunden besser gefallen.

Fazit: Es muss nicht immer knüppelhart sein um zu gefallen! „Maplerun“ sind für mich der musikalische Top – Export aus Griechenland. Mehr Rock als Metal aber trotzdem tolle Musik. Man wird mich wohl das eine oder andere Mal auf dem Lenkrad zu „Restless“ trommelnd in meinem Auto ertappen. Tipps zum rein hören: Restless für die flotten, The Fake für die entspannten.

Tracklist:

01. Nails
02. Restless
03. Whenever
04. Bombs
05. The Fake
06. Screamout
07. Everytime
08. Buried Alive
09. Pills
10. Around You
11. Lack of Words
12. The Rain

Besetzung:

Orestis (guit)
Chris (drums)
Nick (aka The Moor) (bass)
Nick (voc & guit)

Internet:

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