METAVOID – Heliosophist

METAVOID-Heliosophist-album-cover

Band: METAVOID
Titel: Heliosophist
Label: Independent
VÖ: 19/10/18
Genre: Groove/Progressive Metal
Bewertung: 3,5/5

Zeit, Raum und Nihilismus gelten beim 2014 in Augsburg entdeckt und gegründeten Progressiversum METAVOID nichts. Der Technik Freak der verspielten Art und Weise, welcher desgleichen etliche Death und Black Platten in seinem Regal stehen hat, wird hier auf eine weite Reise mitgenommen, dessen Ausgangspunkt mit dieser Rakete seinen Start findet. Von Genrepionieren wie MESHUGGAH inspiriert treten die Jungs ihre Reise an und beständig im Fokus einen fiesen Gitarrenteppich nach dem anderen vorzulegen.

Fakt ist, die Jungs verstehen ihr Handwerk und dass sie nicht ungemütlich ins Gehör gehen macht das Konzept merklich aufnehmbarer. Besonders der infernale Basseinschlag in den Breaks zaubert eine Gänsehaut der Schocks und Furcht. Darüber hinaus werden die Eckpfeiler gekonnt ausgebaut, sodass es niemals zu schlicht wirkt. Die METAVOID verstehen absolut ihr Handwerk und wissen, wie sich eine Truppe gleichermaßen in ein Technikherz, wie schlichter schlagendes Death/Black/Groove Metal Herz bedient wird.

Alle Einflüsse wurden zu einem leicht entzündbaren Gemisch vermengt, welches mit einem hohen Brennwert Himmelhoch züngelnd empor flammt. Die dabei leichten experimentellen Einlagen der sphärischen Art sind nur eine kurze Unterbrechung, bevor die Rakete tiefer ins weite Universum eindringt.

Simon Hawemann hat hierbei den Songs eine besondere Note beim Mastering verliehen. Gut abgemischt und mit viel Verstand donnert die Mannschaft dadurch weiter voran. Zwischen praktischen Hooks und verbissenen, fiesen Gitarreneinlagen wird stets in Blitzgeschwindigkeit hindurchgewechselt, sodass einem schwindlig wird.

Fazit: METAVOID ist mit „Heliosophist“ eine gute Fusion aus Death/Black/Groove und Progressive Metal gelungen.

Tracklist

01. Helios I
02. Aphelion
03. Decarboxilation
04. Embryophyte
05. Helios II

Besetzung

Philipp Schlothauer – Guitars
Ruben Schlagowski – Vocals
Jan Hase – Guitars
Thomas Niederreiner – Bass
Daniel Immerz – Drums

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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