Band: Moment Of Detonation
Titel: Re-blank the canvas
Label: Sonicscars
VÖ: 19.08.16
Genre: Metalcore/Melodic Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Heute liegt die Scheibe „RE-Blank The Canvas“ der deutschen Truppe Moment of Detonation zur Rezension an. Die Truppe entstand 2012 durch Andreas Lohse (ex Lost Century, ex Thoughtsphere, ex Forces At Work) und Thorsten Bartel. Zum Start der Karriere des neuen Babys war es eigentlich ein reines Studio Projekt, welches sich mittlerweile zu einer regulären Band gemausert hat. Durchaus treffliche Lorbeeren konnte man bereits mit der Demo aus dem Jahr 2013 einheimsen. Man versicht sich durch einen durch und durch vielseitigen, modernen Touch in Sachen Death Metal, Metalcore und Neo-Thrash Metal. Klingt irgendwie nach Ektomorf, zumindest der Stilbeschreibung nach. Via Sonic Scars wurde nun das Album am 18.08.16 veröffentlicht und hat nun seinen Weg in unsere Redaktion gefunden. Also das mit Ektomorf als Vergleich wegen der Stilrichtung ist wohl schon das einzige was sie mit ihnen gemeinsam haben.

Vielmehr legen die Jungs eine etwas klassische Prägung vor. Es klingt als hätte man 80er Metaleinflüsse mit eben den modernen Anleihen gepaart. Kommt fürs Gehör gut rüber und hat eben durch die Stilmischung einen eigenen, persönlichen Touch. Auch die Verzerrungen und Arrangements wurden gut gewählt und bereichern die Musiklandschaft ungemein. Dadurch wurde auch der progressive Touch merklich nach oben geschraubt. Kommt aber eben in der Fusion nicht komplex rüber, einfach nur durchdachter. Steigert aber durchaus auch das Interesse beim Hören, aufgrund der breiten Palette der Soundeinflüsse und dem hinzufügen von traditionellen Soundschlägen. Besonders das zitternde Gitarrenspiel ist aufstachelnd. Die Kombination ist einfach gut anzuhören und da gibt es meiner Meinung nach auch nichts Vergleichbares. Vielmehr legen die Jungs hier ein sehr tolles Konzept vor, welches eben frisch klingt. Ist ja heutzutage auch nicht mehr so oft der Fall. Im Falle von Moment of Detonation eine absolut tolle Sache auf die man definitiv aufbauen kann.

Fazit: Wirklich geiles Gemisch aus 80er Metal Trademarks aus Power und Thrash Metal und vielen modernen Soundakzenten. Alle Daumen hoch für dieses Combo Infernale!!!!

Tracklist:

01. March of the M.O.D.
02. Pausing for emphasis
03. Moment of detonation
04. The importence of honesty
05. Husk
06. Braille-Maps to eden
07. Recollections of a misanthropic diarist
08. Order restored
09. Pioneer´s distaste (For the coptist)
10. By the embers glow

Besetzung:

Andreas Lohse (voc)
Thor Stone (guit)
Werner Dworatzek (bass)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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