Band: Myriad Lights
Titel: Kingdom Of Sand
Label: Punishment 18 Recrods
VÖ: 27. August 2016
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 0,5/5
Written by: Lazer

Myriad Lights werden mit ihrem neuen Output „Kingdom Of Sand“ dieser Tage in unserer Redaktion vorstellig. „Kingdom Of Sand“ ist das zweite Full-Length Album der Italiener nach deren Debüt im Jahre 2012.

Nach einigen wenigen Besetzungswechseln seit Anbeginn der Myriad Lights Zeitrechnung, scheint sich die Band nun gefunden zu haben. Dies wollen sie uns mit ihrem neuen Longplayer auch gleich unter Beweis stellen.
Der Opener „Desert Nights“ der gleich sehr orchestral und bombastisch angerauscht kommt, verheißt gleich mal nur gutes. Der Song erweckt umgehendst den Eindruck, die Heavy Metaler aus Mailand wollen die Hörerschaft mit desem Album von Null auf begeistern.
Der Titelsong „Kingdom Of Sand“ relativiert das soeben Gesagte aber postwendend. Ohh Mann, nein Jungs, wie kann man nur so ergreifend und bombastisch anfangen und nach zwei Minuten dann so einen zähen und langweiligen Titelsong präsentieren?

Es geht aber leider im selben öden Ton weiter. Song um Song wird hier immer langweiliger und schlechter. Myriad Lights schaffen es keine einzige Sekunde mehr, den Hörer auf sich aufmerksam zu machen, oder ihn zu fesseln. Die Tracks sind zu lasch, haben viel zu wenig Durchschlagskraft und besitzen absolut Null Aussagekraft. Es fehlt hier leider an Melodien, Rhythmen und Individualität die man wiedererkennen könnte. „Kingdom Of Sand“ klingt wie alles andere, nur halt noch unmotivierter.
Man weiß gar nicht, was den Gipfel dieses Longplayers bildet. Ist es dieses komplett verlorene, unnötige und deplatziert wirkende 039 Lights (eine Akustiknummer von was auch immer), oder ist es die Nummer „The Waves“. Hier scheinen die Mailänder Tenacious D kopieren zu wollen, beziehungsweise einen auf Comedy machen zu wollen. Noch unbegreiflicher macht die ganze Sache hier der Rausschmeißer „Ascension“. Dieser Song hat Power, kann sich absolut durchsetzen und hat Biss. Warum in Gottes Namen funktioniert es beim ERSTEN und beim LETZTEN Track, und dazwischen 35 Minuten NICHT? Dieses Geheimnis wird wohl in die ewigen Metalannalen eingehen.

Mein Fazit: Bis auf den Opener und den letzten Track, ist dieses Album leider ein kompletter Griff ins Klo. Den Songs fehlt so ziemlich alles – vor allem Seele. Hier kann ich keine Empfehlungen aussprechen.

Tracklist:

01. Desert Nights
02. Kingdom Of Sand
03. Abyssal March
04. The Deep
05. The Grave Chant
06. 039 Lights
07. Mirror
08. The Waves
09. Deathbringer
10. Ascension

Besetzung:

Andrea Di Stefano – Vocals
Francesco Lombardo – Guitars
Emanuele Salsa – Keyboards
Jeff Lombardo – Bass
Simone Sgarella – Drums

Internet:

Myriad Lights Website

Myriad Lights @ Facebook

Myriad Lights @ Youtube

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