Band: Napalm Storm
Titel: Harmless Cruelty
Label: WormHoleDeath Records
VÖ: 2014
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Napalm Storm sind eine 2010 gegründete, spanische Thrash Metal Formation, welche 2012 bereits eine Ep in Eigenregie raus gebracht haben. Via WormHoleDeath/Aural Music legen die aus Predola stammenden Thrash Maniacs nun ihr Full Length Debüt, mit dem Titel „Harmless Cruelty“ vor. Das man viele Bands aus dem amerikanischen Sektor, vor allem die großen der Szene als Einfluss nennt ist nicht unbegründet. Ihr Material kommt demgegenüber sehr stilecht aus den Boxen, somit knallen die Spanier amtlich auf den Tisch und lassen nichts unversucht die Szene für sich zu begeistern. Die Stücke gehen superb rein und lassen dem Fan des Genres nichts anderes übrig als freudig zu den Klängen um zu wüten. Die durchdachten Tracks sind zwar eher schlicht veranlagt worden, doch durch den sehr rohen Sound und viele kleinere Nuancen an Erweiterungen kann man sich von einer zu soliden Einstufung verwehren. Slayer, Testament und Death Angel dürften den Jungs ein Begriff sein und somit bekommen wird dadurch eben eine spanische Antwort auf diese Helden. Mag man hier überhaupt anstinken können? Ja man kann und das Material und der tolle Sound im Gepäck bestätigen dies. Wie mit einer Wucht rammen Napalm Storm uns hier den Pfahl des Thrash Metal in die Brust. Tot und verderben werden in wutenbrannter Manier von den Herrschaften zelebriert und man gibt sich ungeniert frisch und frei von der Leber zockend von einem Thrash Metal Erscheinungsbild das bis in die Grundfesten des Daseins erschüttert. Parallelen zu den genannten Truppen mögen zwar vorhanden sein, doch die Burschen aus Spanien zelebrieren ein sehr innovatives Programm das einfach vom Fleck weg begeistert. Sehr adrette Duelle und grausame Thrash Battles liefert man sich quer durchs Album und diese sind nicht von einer Egomanie oder zu technisch ausufernden Art und Weise, nein die Ombres unterbreiten uns hier eine gekonnte Linie die einfach zu gefallen weiß. Nichts unterlässt man, um den Freund des Genres vollends auf die Bandeigene Seite zu ziehen und da legen sich die Herrschaften ordentlich ins Zeug. Diese Art des Thrash Metal ist mal ein Gedankenanstoß für etliche Kapelle, auch größeren Kalibers sich mal wieder auf Wurzeln zu berufen, oder einfach ihr Material zu erweitern und nicht alten Glanztaten hinterher zu hechten.

Fazit: Reinrassiger Thrash Metal, der nicht unerhört bleiben sollte. Mit leicht amerikanischen Sound und vielen adretten, wie auch spritzfidelen Fragmenten gespickt eine Verjüngungskur die einen aus den Latschen kippt.

Tracklist:

01. Flagellum Dei
02. Legions Of Death
03. Bohemian Reunion
04. Betrayer
05. Slaves Of Divinity
06. Fuck The System
07. Fearcracy
08. Dynasty Of Tyrants
09. Napalm Attack
10. Erased Steps
11. Harmless Cruelty

Besetzung:

Carlos Tello (voc & bass)
Fernando Tovar (guit)
Michał Kacprzak (guit)
Alejandro Duarte (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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