Band: Necropoli
Titel: I
Label: Self Release
VÖ: 2014
Genre: Industrial/Doom Death Metal
Bewertung: 1/5
Written by: Lex

NECROPOLI verzapfen hier eine seltsame, reichlich unausgegorene Klangsuppe aus Doom mit Death Metal – Anleihen und versehen den Gatsch dann mit Industrialklängen. Besagte Brühe wird dann in vier überlangen Tracks von 10 bis 17 Minuten Spielzeit über den Hörer ergossen (Curriculum Vitae ist nur so eine Art akustisches Blutgerinsel aus allerlei elektronisch verzerrtem Zeug). Ich habe prinzipiell nichts gegen so eine Mischung, aber da sollten die Italiener mal besser schauen, was für einen finsteren Zaubertrank die Germanen von LIGHT mit solchen Zutaten zu brauen imstande sind.

Höchstens abgedrehte Esoteriker, die dringend eine klangliche Untermalung für ihre CTHULU-Beschwörung benötigen und in Uschis Energie-Laden dahingehend klarerweise nicht fündig werden, könnten in diesem Album möglicherweise einen Nutzen erkennen.

Und für Leute mit Selbsthass stellt „I“ vielleicht eine Alternative zum Ritzen dar.

Tracklist:

01. Ashes Of My Soul
02. Inner Space
03. A Step
04. Silence Awaits Me
05. Curriculum Vitae

Besetzung:

Rodolfo Baroni (Guitar)
Dario Fabiani (Guitar, Bass, Synth, Vocals, Programming)
David Unsaved (Ennui) (Vocals)

Internet:

Necropoli @ Bandcamp

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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