Need2destroy – Genoma

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Published on März 28, 2014 with No Comments

Band: Need2destroy
Titel: Genoma
Label: Selfreleased
VÖ: 2014
Genre: Metal
Bewertung: 4,5/5
Written By: Robert

Need2destroy nennt sich die Ulmer Truppe, welche 2008 gegründet und uns mit „Genoma“ die Feuertaufe bei uns vorlegt. Die Truppe hat bereits „Need2destroy“ in Eigenregie auf den Markt geworfen. Ihre Einflüsse laut eigenen Angaben reichen von Life of Agony bis hinüber in den Bereich von System of a Down. Letztere blitzen astrein durch und auch leichtere Komplexitäten, wie auch wilde Gedankengänge bei den harschen Schritten dominieren mit einem sehr schönen Erscheinungsbild. Die kunterbunte Mischung mag vielleicht nur eher den Modern Metal Freund gefallen, doch auch die etwas älteren Metalfraktionen können durchaus etwas entdecken. Hier gibt es eben keine Engstirnigkeit im Hause Need2destroy und man agiert auch jenseits jeglichem Klischee. Vielmehr baut die Truppe auf einen sehr breit gefächerten Klang, was ihnen auch mit den Stücken sehr gut gelingt. Die breiten Facetten kann man sehr gut zusammenfügen. Auch die Gefühlstechnische Seite ist sehr ausufernd, so gibt es eine tolle Berg und Talfahrt, bei der man vor nichts zurück schreckt. Ob nun etwas melancholischer, idyllischer, wie auch die schroffe, harte Tour, alles ist mit der deutschen Formation möglich und die Melange ist wirklich prächtig. Gute Mischung, wie auch Produktion machen diesen Rundling zu eine hörenswerten Happen. Die Stücke sind sinnvoll zusammengepuzzelt worden. Im Gegensatz von anderen Kollegen vermögen die aus Ulm stammenden Jungs hier das breite Felde gut zusammenfügen. Abgedreht und verschroben mögen sie zwar sein die Herrschaften, aber selten erlebt man eine Truppe, die im sehr überlaufenen Szenebereich hier eine sehr originelle Mixtur parat hat. Funk, Groove, wie auch klassische Metalfragmente wurden zu einem satten, erstaunlichen Soundteppich zusammengefügt und das steht für die Klasse der Formation.

Fazit: Kreuz und quer wird der Rock und Metalbereich aufgemischt. Lobenswerte Mischung, welche es einfach in sich hat. Ansteckend, aufwühlend und eben sehr runter ziehend, alle ist hier möglich und somit alle Daumen hoch.

Tracklist:

01. El Rio
02. 40.000 Litre
03. Uno
04. La Peste
05. G.E.N.O.M.A.

Besetzung:

Milan Tajdic (guitar)
Wolfgang Hogh (bass)
Diego Carabajal (voc)
Jeremy Bruckbauer (drums)

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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