Band: Negacy
Titel: Flames Of The Black Fire
Label: Jolly Roger Records
VÖ: 15.06.15
Genre: Power/Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Negacy sind wohl oberhalb der italieneischen Grenze merklich unbekannt. Dies sollte sich wohl aber mit dem Album „Flames Of The Black Fire“ via Jolly Records ändern. Wer erinnert sich noch an Zimmers Hole? Nun warum ich das anmerke, weil die Truppe aus Italien durchaus Ähnlichkeiten vom Sound her hat. Auch Nevermore als Antagonist wären hier zu nennen, wo sich die Burschen heftig an den Ingredienzien und Techniken bedienen. Durch die Bank wird ein sauberes Brett geboten, dem gegenüber stehen massige, progressive Ausläufer. Das Komplette Repertoire ist somit irgendwo zwischen Power und Thrash Metal angesiedelt. Wobei letzterer Genreeinfluss der Hauptakteur zu sein scheint. Die knackigen Riffs und Soli sind superb zurecht gemacht worden und gehen ordentlich ins Gehör. Dies braucht somit einen guten Fronter mit Wiedererkennungswert und den hat man auch mit Marco Piu auch, welcher viele Tonlagen sehr gut beherrscht. Die sehr moderne Produktion und der gewaltige Punsh den man in die Stücke eingebaut hat hebt sie gegenüber anderen Kollegen locker hinweg. Vielleicht vertieft man sich hier und da zu arg ins Solieck, dies ist aber durchaus Ansichtssache des einzelnen. Die Variation aus Melodie und thrashiger Härte ist nicht von der Hand zu weißen und da servieren die Jungs ein gutes Händchen in Sachen Fusion. Die daraus resultierende Melange ist nämlich sehr stimmig und passt gut ins Geschehen. Man mag wie gesagt mit oben genannten Bands eine Ähnlichkeit haben, doch nicht minder innovativ zocken die Italiener hier ihr Programm. Die Tendenz seitens der Band viel Abwechslung zu bieten macht sich bezahlt, denn frischer und abwechslungsreicher könnte man sich wohl kaum behaupten und dies obwohl man in einem sehr überlaufenen Eck arbeitet, wo es eben sehr große Bands sehr schwierig machen. Die Jungs hinter dieser Band sehen es aber als eine Mission, welche sie mit diesem Album sicherlich niemals scheitern lässt. Dass sicherlich auch noch Luft nach oben hin offen ist versteht sich, aber mit vorliegenden Werk haben Negacy eines bewiesen, dass sie nicht zu unterschätzen sind und das Material zur Oberklasse der Power/Thrash Liga gehört.

Fazit: Willkommene Abwechslung zwischen Power und Thrash Metal. Wer Zimmers Hole vermisst und auch auf Nevermore Alben steht, der ist hier sicherlich genau an richtiger Stelle.

Tracklist:

01. Refugees in Wastelands 01:18
02. The Great Plague 03:53
03. Mind Flayer 04:32
04. Need No Guidance 04:20
05. Flames of Black Fire 04:45
06. Eradicate 05:23
07. Parasite 07:18
08. Nothing Changes 04:56
09. Eye of the Thunderstorm 04:50
10. Epitaph 07:55

Besetzung:

Marco Piu (voc)
Andrea Giribaldi (guit)
Gianni Corazza (guit)
Tony Rassu (bass)
Claudio Sechi (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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