Band: Nephrolith
Titel: Paleness Of The World
Label: Cursed Records
VÖ: 11.11.2016
Genre: Black Metal
Bewertung: 3,5/5
Written By Gunther

nephrolith - paleness of the bled world album artworkNEPHROLIT ist der Name einer – bis dato – eher unbekannten Band aus Bled/Slowenien. Musikalische bietet der Fünfer eine Mischung aus Black Metal mit melodischen, ruhigen Parts. Das hat zur Folge, dass man den Stil beinahe als Dark Metal bezeichnen kann. Auf „Paleness Of The Bled World“, dem zweiten regulären Studioalbum der Combo, präsentiert uns das Quintett acht brandneue Titeln. Mit dem Intro „1004“, sowie dem Outro „4001“ befinden sich zwei instrumentale, minimalistische Stücke auf der Langrille, welche sehr nachdenklich wirken und den Hörer auf den musikalischen Inhalt des Albums einstimmen. Die Grundstimmung auf diesem Output ist sehr düster und melancholisch ausgefallen und passt perfekt zur Jahreszeit und dem trostlosen Wetter. NEPHROLIT sind jedoch keine D.S.B.M. Band,, obwohl sie ein wenig in diese Kerbe schlagen. Schwermütige Klänge treffen auf langgezogene, dunkle Vocals, Dies rückt das Gesamtbild auf „Paleness Of The Bled World“ in eine enorm düstere Ecke. Mit den Worten Hoffnungslosigkeit, Agonie und Tristesse kann man die Musik der Slowenen ziemlich gut beschreiben. Doch bei der Mucke handelt es sich nicht um lupenreinen Black Metal: langsame, melodische Parts werden gezielt zum Einsatz gebracht und sprengen somit das enge Korsett des Schwarzmetall Genres. Auch die Gitarrenfraktion trägt ihres – durch wunderbare Läufe – bei. Sänger Nerthag deckt gesanglich ebenfalls ein großes Spektrum ab: vom typischen Gekreische, über heiseren Geflüster bis hin zu cleanen Gesang ist hier alles vorhanden. Obwohl NEPHROLIT auf ihrem Zweitlinkswerk durchaus schnell zu Werk gehen, ist das Gesamttempo eher im mittleren Bereich angesiedelt. ES überwiegen die atmosphärische, melodische und melancholische Teile, welche die Grundstimmung auf „Paleness Of The Bled Worls prägen. Auch die Rock Einflüsse kommen in einigen Titeln nicht zu kurz und lockern die Musik gekonnt auf. NEPHROLIT liefern mit ihrem zweiten Album eine kleine Überraschung ab, da es doch sehr gut gelungen ist. Doch über den Status eines Geheimtipps, werden die fünf Slowenen dennoch nicht rauskommen.

Tracklist:

01. 1004
02. Drained away
03. Rejoined
04. Flamespeech
05. Moth
06. Olistje
07. Warmth into Fire
08. 4001
Besetzung:
Nerthag – Vocals
Skargart – Guitars
Isvaroth – Guitars
Tersagir – Bass
Ghul – Drums
Internet:
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