Band: Ominous
Titel: You Created Tragedy
Label: Born of Chaos Records
VÖ: 2014
Genre: Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Sich mit Suffocation zu rühmen ist wohl als Amerikaner nicht wirklich originell. Im Falle der 2002 gegründeten Truppe Ominous wohl aber legitim. Man ackert sich hier wirklich schweißtreibend durchs Geschehen wie ihre Landsmänner. Mit frischem Mut bietet man etliche Parallelen lässt aber viele Grind Partitionen zwischendurch als Hagelsturm auf unsere Köpfe hernieder. Man darf das Material nicht unbedingt locker in eine Schublade drängen. Warum? Nun es gibt sicherlich Death Metal, es gibt Grind und auch viele Brutal Death Metal Elemente, welche man meiner Meinung nach sehr fachmännisch zusammengefügt hat. Teilweise erinnert man mich wohl eher an eine amerikanische Version irgendwo an Aborted angelehnt. Freilich ist bei den Jungs aus New Jersey noch viel Luft und Spielraum nach oben offen, doch mit der vorliegenden Scheibe kann man wirklich ordentlich Staub aufwirbeln. Etwas mehr Eigenständigkeit wäre sicherlich angebracht, doch auch so serviert man uns diese Härtestücke mit vielen guten Ideen. Sicherlich schon mehrmals von Genrekollegen aufbereitet, dennoch nicht als schlappes Ebenbild. Man durchpflügt mit guten Breaks und push forward Effekten und vor allem die zick Technikbreaks die man an und ab einlegt sind wirklich gut und unterhaltsam geworden. Besonders angetan haben es mir die rollenden Teils im Death/Thrash Metal verankerten Parts, diese machen richtig süchtig. Der Fronter ist auch nicht von schlechten Eltern und grunzt, röhrt und keift sich durchs Geschehen das einem die Spucke weg bleibt. Somit ein wirklich guter Fronter um den man mit mehr Eigeninnovation sich sicherlich an die Weltspitze spielen könnte. Die Jungs haben es wahrlich drauf uns ordentlich die Fresse zu polieren und da bleibt wohl kein Stein auf dem anderen. Ein sicherlich bekannter Wirbelsturm, welcher aber nicht zu abgelutscht oder gar komplett abgekupfert klingt.

Fazit: Zwischen Suffocation und Aborted hindurch durchpflügt man das Spielfeld. Viele knackige Attacken wissen zu begeistern. Es ist sicherlich nichts Neues was hier aus den Boxen rattert, wurde aber von den Amis gut aufbereitet. Die Jungs haben Qualität, sollten aber in Zukunft deutlich mehr auf Innovation bauen, dann gäbe es hier wohl ein Weltweites Inferno das alles niederbolzt und platt drückt.

Tracklist:

01. Acts of Vengeance
02. The Other Me
03. Your Tragedy
04. Last Kiss
05. Obsession
06. Forget
07. Forever in Darkness
08. New Beginnings

Besetzung:

Vic Gonzalez (voc & guit)
Jay Meerholz (drums)
Tom Cooke (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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