One Last Legacy – Chapter One … Into The Unknown (CD Review)

Band: One Last Legacy
Titel: Chapter One … Into The Unknown
Label: Selfreleased
VÖ: 2013
Genre: Modern/Alternative Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Durch Redaktionskollegen Chris bzw. meiner besseren, weiblichen Hälfte bin ich auf moderne Rockbands wie Staind, Alter Bridge, wie auch das Solo Projekt Mark Tremonti gekommen. Das nun mit dem Album Chapter One ..into the unknown der Kombo One Last Legacy was ähnliches daher trudelt lässt mich frohlocken. Einerseits weil ich somit meine Sammlung erweitern kann, aber auch meinen Senf dazu abgeben darf. Immer mehr wissen diese modern angehauchten Rockbands zu überzeugen und zelebrieren eine Mixtur aus Moderne und Tradition, welche von vielen versucht wird, aber oftmals verfehlt wird. Die Herrschaften von Gimbsheim schaffen es vom Fleck weg mich vollends in ihren Bann zu ziehen. Das Langeisen, welches in den Kohlekellerstudions (Powerwolf und Crematory) produziert wurde strotzt nur so vor Kraft. Die Verfärbung der neuen, wie auch alten Trademarks wurde von der Band gut gewählt und der Groove der dabei locker aus dem Hut gezaubert wird spricht Bände. Vor allem dürfte dies jenen, gefallen, welche große Fans des Mark Tremonti Solo Projekts sind. Persönlich bin ich einer und somit lechze ich gierig vor dem Player, denn das Material mit all seiner innovativen Intensität geht in den Gehörgang rein und harkt sich dort unmissverständlich fest. Hier wird nicht ein Geplänkel abgehalten, aber auch nicht nur die schlichte moderne Schiene gefahren. Alles mit Maß und Ziel und das Endergebnis ist einfach Ambrosia fürs Gehör. Demnach färbt dies auch auf die Stimmungslage ab und somit bekommen wir auch hier Vielerlei für das Gemüt dargeboten. Ob nun fetzige Mitreißer wie Beispielsweise „Declaration“, erdiger Rock/Funk im modernen Zauberkleid „Fueled“ oder gefühlvolle Nummern wie eben „Gone“ alles ist hier möglich und wurde bestens aufbereitet von der Formation auf einen Rundling gepackt. Dies dürfte wohl einem nach oben strebendem Durchbruch mehr als nur förderlich sein. Locker kann man an Glanztaten der genannten Einflüsse an Bands anknüpfen, ohne dabei aber wie eine schlappe Kopie zu klingen. Gefühl, Tragik, wie auch durchgreifende Härte machen diesen Rundling zu jedem Zeitpunkt zu einem exquisiten Höropus und somit eine MUSS für alle modernen Rock/Metal Fans.

Fazit: Ein weiteres Highlight zum Ende des Jahres 2013 hat uns hier erreicht. Freunde von Alter Bridge, Staind und Mark Tremonti müssen unbedingt in den Rundling reinhören, um verblüffend fest zu stellen, dass mit dieser Formation ein legitimier, deutsche Nachfolger geschaffen wurde.

Tracklist:

01. Declaration
02. No Chance in Hell
03. Fueled
04. Up in Flames
05. Gone
06. Scars
07. The final Call
08. Coward
09. The Day I give up
10. Digital
11. The Evil that Men do (Iron Maiden Cover)

Besetzung:

Alexander Wildberger (voc)
Christopher Szechowski (guit)
Tim Sauer (guit)
Jerome Blauth (bass)
Jens Görlipp (drums)

Internet:

One Last Legacy Website

One Last Legacy @ Facebook

One Last Legacy @ MySpace

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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