Band: Orden Ogan
Titel: Gunmen
Label: AFM Records
VÖ: 07.07.2017
Genre: Power Metal
Bewertung: 3.5/5
Written By: Lex

Orden Ogan - Gunmen album artwork, Orden Ogan - Gunmen album cover, Orden Ogan - Gunmen cover artwork, Orden Ogan - Gunmen cd cover„Orden Ogan“ hatten in den letzten Jahren vermehrt von sich reden gemacht. Folglich nahm ich mir das bevorstehende Erscheinen des neuesten Opus „Gunmen zur Gelegenheit, mir endlich einmal ein Bild von der Band zu machen.

Es gibt da eine Art von Power Metal, die ich auch gerne (angelehnt an einen gewissen Transformers-Regisseur) als Michael-Bay-Powermetal bezeichne. Es ist dieser ultrabombastische megaproduzierte moderne Metal, der bei mir regelmäßig diesen paradoxen Blockbuster-Kino-Effekt von „Viel Wow und Bum um Nix“ hinterlässt. „Powerwolf“ erzeugen besagten Effekt äußerst zuverlässig.
„Orden Ogan“ schlägt mir auch ein wenig in diese Richtung, wobei ich die Deutschen dann aber doch lieber mit besseren Superheldenverfilmungen denn mit der Transformersreihe verglichen haben möchte.

Schieben wir die Filmanalogien mal beiseite: Ich empfinde den Pomp und Bombast des Vierers als etwas erstickend und künstlich, kann aber trotzdem nicht leugnen dass mir bereits nach dem ersten Hören der Chorus von „Gunman“, Forlorn And Forsaken“ oder „Come with Me…“ der Refrain nicht aus dem Kopf ging.

Was besagten Anspieltipps fehlt – wie überhaupt großen Teilen des modernen „bombastischen“ Power Metals – ist allerdings das gewisse Etwas, das man auch als Seele bezeichnen könnte.

So bleibt „Gunmen“ für mich eine aufwendig produzierte Ansammlung eigentlich wohlkomponierter Gassenhauer, die mich trotz zwingender Ideen absurderweise kalt lassen.

Tracklist:

01. Gunman
02. Fields Of Sorrow
03. Forlorn And Forsaken
04. Vampire In Ghost Town
05. Come With Me To The Other Side (feat. Liv Kristine)
06. The Face Of Silence
07. Ashen Rain
08. Down Here (Wanted: Dead Or Alive)
09. One Last Chance
10. Finis Coronat Opus

Besetzung:

Seeb Levermann (vocals & guitars)
Tobin Kersting (guitars)
Niels Löffler (bass)
Dirk Meyer-Berhorn (drums)

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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