Band: Osukaru
Titel: The Labyrinth
Label: City Of Lights Records
VÖ: 31.03.17
Genre: AOR/Melodic Rock
Bewertung: 2/5
Written by: Robert

OSUKARU - The Labyrinth album artwork, OSUKARU - The Labyrinth album cover, OSUKARU - The Labyrinth cover artwork, OSUKARU - The Labyrinth cd coverOSUKARU, eine Melodic Rock Band, welche aufgrund des Namens etwas in die Irre leitet. Wer es nicht genauer wüsste, könnte glauben die Formation stamme aufgrund der Namensgebung aus Japan. Dennoch weit gefehlt, weil hierbei handelt es sich um deinen schwedischen Melodic Rock Trupp aus der Gegend von Göteborg. Der Einstand mit den schwedischen Melodie Gesellen war meinerseits außerordentlich wohlwollend aufgenommen worden. Zu diesem Zeitpunkt eine sehr tolle Sache, lediglich haperte es geradewegs an der Weiterführung. Ein neues Jahr, neues Glück, dieses mal wandeln die Jungs aus Schweden herbei und haben das musikalische Melodic Rock Konzept mit der Geschichte des glorreichen Fantasy Films „Die Reise ins Labyrinth“ (David Bowie, Jennifer Connelly und der Jim Hanson Puppenmeute) vereint. Welch ideenreiche, musikalische Glanzleistung, Achtung Sarkasmus.

Glauben die Schweden tatsächlich, dass man hier den großen David Bowie eine Hommage bietet? Wohl kaum, erfahrungsgemäß hatten die Songs des Films eine Klasse für sich und auch wenn der Melodic Rock/AOR Sektor viele Bands hat, welche durchaus Filmmusik für damalige Kassenschlager bieten. An dies anzuknüpfen ist eine Mission Impossible, weil einen David Bowie kann man nicht ersetzten. Hommage hin oder her, hierbei tun sich die Schweden nicht wirklich was Gutes. Alleine schon das Konzept umzusetzen ist alleine vorangehend eine Gefahr, dass man Schiffsbruch erleidet.

Wollte man denn gegenständlich eine Art Melodic Rock Oper kreieren? Nun wenn man dies wollte, dann sollte man nochmals zurück an den Start, da das Konzept konnte man zu keinem Zeitpunkt umsetzen. Aufgrund der Vielzahl von erstklassigen AOR Scheiben in jüngster Vergangenheit, ebenfalls im Monat März, wird des für die Schweden nichtsdestoweniger schwierig werden diesen Silberling der engen Fangemeinde schmackhaft zu machen.

Keine Frage, die Schweden sind keine Band, welche es nicht verstehen Melodic Rock Nummern zu schreiben. Im neuen Jahr kommen sie im Gegensatz dazu ausnehmend ins Hintertreffen, weil eine ausnehmend starke Riege im Genre einen Levelpegel vorgelegt hat, an den diese Band nicht fühlbar ankommt

Nette, allerdings zugekleisterte Songs wabern aus den Boxen und bleiben nicht leibhaftig im Gehör hängen. Belanglos steuert man das Schiff durch die Fantasiewelt die man sich hier aufgrund der Filmthematik zugelegt hat durchs Geschehen. Eher eine Nussschale, als ein stattliches Flaggschiff.

Persönlich liebe ich konkretisiert Bands, die musikalische etliches aus meiner Jugend aufgreifen und erneut wiedergeben wollen. In diesem Falle ist das mehrheitlich ein Schuss nach hinten, die Songs haben schließlich unmittelbar keinen starken Wiedererkennungswert und gehen beim einen Ohr rein und beim anderen wieder raus.

Hinzu treten dann noch weibliche Gesänge, die Gesänge an sich wären natürlich nicht schlecht, passen im Kontrast dazu nicht reell zu den kitschigen Rhythmen die man hier im Dauerfeuer aus dem Magazin prasseln lässt. Zu viel gelinde gesagt das man hier einbringen will und das unfertige Gesamtkonzept dieser Fantasy Oper im Bereich des Melodic Rock zündet zu keinem Zeitpunkt. Es reicht ja nicht einmal für den Funken aus dem Feuerzeug und somit eine Sache die man recht schnell vergisst, weil kein wirkliches Feuer dahintersteckt.

Die Platte ist beileibe nicht bahnbrechend oder mitreißend. Ließe sich aufgrund der Gesänge verkraften, doch dies alleine reicht nicht aus, um einen vorderen Platz zu belegen. Ein Album aus diesem Bereich muss wie aus einem Guss klingen und tut es leider nicht. Zu glatt polierte Attitüden der Produktion lassen die Songs zu schwach-brüstig aus den Boxen rattern. Da fehlt einfach der sogenannte Wummsfaktor den man sich erwarten würde.

Tracklist:

01.Maze Of Mind
02.The Stories We Tell
03.Voices In The Dark
04.Edge Of Night
05.It’s Only Forever
06.Voodoo (Who Do?)
07.Poisonous
08.Undying Rose
09.The Offering
10.Moonlight Silhouette

Besetzung:

Vidar Mårtensson (drums)
Lisa Eugenia (keys & voc)
Olof Gadd (bass)
Fredrik Werner (voc & guit)
Oz Osukaru (guit & keys)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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