Project: Midnight – The First Encounter

Band: Project: Midnight
Titel: The First Encounter
Label: Fastball Music
Genre: Alternative Metal
VÖ: 06.10.17
Bewertung: 2/5
Written by: Robert

Project-Midnight-The-First-Encounter-album-artworkProject: Midnight sind laut Angaben des Beipackzettels das neueste im Alternative/Modern Metal Bereich. „The First Encounter“ ist das sogenannte Debüt-Full Length Album nach einer recht gut aufgenommenen EP. Das dies noch lange keinen Sommer macht, steht ebenfalls außer Frage. Die Jungs an sich beherrschen ihre Instrumente und wissen durchwegs wie der Genresound für den geneigten Fan klingen muss. Dabei kommt dagegen sogleich die Frage, wie stellen sie es an, um frische Akzente zu setzen? Die Antwort, überhaupt nicht, bekanntermaßen hat man gewiss seinen Reiz, kommt aber über den Underground Neuling nicht hinaus, bedeutet, im eigenen Bezirk kann man mit dieser Art von Musik wissentlich einige Fans rekrutieren, doch auf dem internationalen Markt haben die Herrschaften noch nichts verloren.

Das Talent will ich gar nicht streitig machen, trotzdem wenn jemand dermaßen einen auf Trivium macht und das noch mit einem Teenie-lastigen Erscheinungsbild, dann kommt mir das geimpfte auf. Wie erwähnt, sodass man mich nicht falsch versteht, die Truppe ist im Grunde genommen nicht schlecht, nichtsdestoweniger hat man noch dementsprechend viel zu lernen, sodass man sich fragt, wer die gesigned hat. Da gäbe es dermaßen viele Hopefulls die ohne Plattenvertrag herum eiern und Project: Midnight mit ihrem Trivum für Arme bekommen gleich einen. Lässt mich schon ordentlich den Kopf schütteln, allerdings nicht wegen des Schwungs im Sound, sondern vor Fassungslosigkeit.

Produktions-technisch wird ebenfalls die unterste Schiene gefahren, wer braucht heute noch diesen Echosound mit zu arg dröhnenden Schlagzeug. Das war selbstverständlich Ende 2000 dermaßen unsinnig und so frage ich mich fürwahr, wer braucht dies dann heute?

Durch den Silberling quält man sich hindurch, da die Abwechslung, die es gibt, ist dermaßen abgehakt und auf jeden fall tausendmal gehört, sodass man sich fragt, ob man die Blaupausen und Linernotes von anderen Größen auswendig gelernt hat und es versucht als eigenes Ding zu verkaufen.

Tut mir wirklich leid, jedoch mit solch einer Vorstellung wird man nur im eigenen Landstrich für Furore sorgen, für einen weit gefächerten, nationalen, geschweige denn internationalen Anstrich fehlt es noch komplett.

Fazit: Project: Midnight sind mit „The First Encounter“ bemüht, obgleich, mehr als Trivium für Arme zu gelten reicht dies bei weiten nicht!

Tracklist:

01. The Spirit Of Humanity
02. Maze Of Time
03. If I Could
04. Light
05. Say Goodbye
06. Phoenic
07. Right Here Right Now
08. Slave Of Hate
09. Don’t Hide Your Self
10. Run Away (feat. Nicky)

Besetzung:

Frank Beck (voc)
Patrick Fey (guit)
Bernd Basmer (guit)
Martin Reichhart (bass)
Sebastian Berg (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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