SCIENCE OF DISORDER – Private Hell

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Published on Mai 23, 2018 with No Comments

SCIENCE OF DISORDER – Private Hell

Band: SCIENCE OF DISORDER
Titel: Private Hell
Label: Fastball Music
VÖ: 25/05/18
Genre: Thrash/Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

science-of-disorder-private-hell-album-artworkHinter der Truppe SIENCE OF DISORDER verbirgt sich die umbenannte Band Soulless aus
Lausanne, welche mir durchaus ein Begriff ist. Mit „Private Hell“ habe ich dennoch meine Feuertaufe unter dem neuen Bandbanner. Die Jungs aus dem französischsprachigen Kanton Waad, ganz genau gesagt um wunderschönen Genfer See angesiedelt haben im Kontrast dazu nicht feine Melodien parat. Vielmehr wirkt der Bandtrupp zerstörerisch, was mit vielen Groove, wie desgleichen Sludge Einlagen verfeinert wurde. Eine Mixtur, welche im Death/Thrash Bereich nicht beständig den Anklang findet. Beziehungsweise von vielen Kollegen zu arg Kaugummi lastig ausgeleiert wurde. Als Referenz könnte der Suchende mit Namen wie Daath, Chimaira, Dying Fetus und dergleichen was anfangen. Allerdings muss gesagt werden, die Konstellation im Sound klingt eigenwillig und wurde mit vielen eigenen Innovationen umgesetzt. Genau dieser Schritt mach den Sound der Band so richtiggehend frisch und deswegen braucht der härtere Groove Death versierte Liebhaber nicht lange um mit dem Material warm zu werden.

Bitterböse werden die Keulen geschwungen, doch wird nicht das Prügeleisen auf Gedeih und Verderb ausgepackt. Vermischt und mit vielen Stilwechseln innerhalb der Songs wollten die Schweizer eine eigene Linie umsetzten. Dies ist ihnen mit ihrem Zweitwerk geglückt und vergleichbares gibt es heutzutage zwar oft, in diesem Falle kann der Rezensent endlich einmal sagen: Findet der Metalbegeisterte Gottlob nicht!

Derb hämmernde Drums, dick rollende Basslinien, frisch zermalmenden Gitarrenlinien sind der dominante tonangebende Anteil innerhalb der Songs und diese Grundprinzipien werden stets verfeinert und mit leichten Melodiebögen geschmückt. Diese sind hauchzart und vorliegend überwiegt der schwer treibende Groove-Sludge Anteil der flotten Art und Weise, was für meinen Geschmack dementsprechend richtig auf die Trommelfelle donnert und animiert seine Rübe ordentlich zu kreisen.

Fazit: Mit dem Zweitwerk „Private Hell“ donnern SCIENCE OF DISORDER ein gekonntes Soundprinzip das Unvergleichbar seine unheilvollen Angriffe auf eure Nackenmuskeln ansetzt und vollendet!

Tracklist:

01. Carrions 4:50
02. Kingdom Comes 4:43
03. Lava Girl 4:54
04. Patient 18 3:55
05. Choke 3:31
06. Light Bearer 5:33
07. Half A Life 5:06
08. Sickness 4:09
09. Mine 4:26
10. Private Hell 2:40
11. Carrions (piano version) 3:34

Besetzung:

Jérome T. (voc)
Steph (guit)
Lord Pelthor (guit)
Terry Pinehard (bass)
Baptiste Maier (drums)

Internet:

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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